Ravensberger Spinnerei Bielefeld

Aus Alt mach Neu”

Die ehema­lige Fabrikanlage der Ravensberger Spinnerei ist einschließ­lich der sie umge­benden groß­zü­gigen Parkanlage ein Denkmalkomplex mit hoher Bedeutung für die frühe Industrialisierung und Baugeschichte der Stadt Bielefeld im 19. Jahrhundert und von über­re­gio­nalem Rang.

Reizvolle Parkanlage (2003)

Gemeinsam mit der Volkshochschule, dem Historischen Museum, der Kunstgewerbesammlung der Stadt Bielefeld /​ Stiftung Huelsmann, dem Programmkino Lichtwerk, einem gastro­no­mi­schen Betrieb, der Hechelei und der Einrichtung “Arbeit und Leben” sowie dem nörd­lich angren­zenden Freibad und der weiter östlich gele­genen Großsport‐ und Freizeithalle ist der Ravensberger Park ein beliebter Lern‐ und Erholungsraum für Alt und Jung.

Spiegelverkehrt (2003)


Historie

Am 19. Februar 1855 geneh­migte König Friedrich Wilhelm von Preußen die Gründung einer Aktien‐​Gesellschaft unter dem Namen Ravensberger Spinnerei.
Zweck der Gesellschaft war die Errichtung von Hanf‐ und Flachsspinnereien und Webereien sowie die Produktion von Garnen und Geweben.
Knapp zwei Jahre später wurde am 15. Januar 1857 um 5.25 Uhr die erste Schicht im neu erbauten „Fabrikschloss” an der Heeper Straße gefahren.
Das Hauptgebäude ist 105 Meter lang, 20 Meter breit und 27 Meter hoch.
Im Mittelbau war das Kesselhaus und in den flan­kie­renden Flügeln die Spinnereisäle unter­ge­bracht.

Fabrikschloss (2003)

Im Zuge der Vorbereitungen zur Aufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Bielefeld wurde der Landeskonservator im Juni 1963 durch die Stadt über den Spinnerei‐​Komplex umfas­send infor­miert.
Offensichtlich hielt ihn der Landeskonservator nicht für denk­mals­würdig, denn auch bei einer erneuten Überprüfung im Jahre 1967 wurde von ihm die Nichtaufnahme in die Denkmalschutzliste nicht bean­standet.
Die Stadt ging deshalb davon aus, dass bei einer Überplanung dieses Bereiches denk­mal­pfle­ge­ri­sche Gesichtspunkte keine Rolle spielen würde, denn aufgrund der ersten großen Textilkrise standen sämt­liche Gebäude einschließ­lich der Freiflächen zum Verkauf an.

Im Jahr 1968 erwarb die Stadt das rund 6,1 Hektar große Gelände zu einem Preis von circa sechs Mio. D‐​Mark.
Neben der Realisierung einer seit 1954 projek­tierten Straßencity‐​randtangente waren ein Arbeitsamtsneubau und die Errichtung einer Stadt‐​/​Freizeithalle vorge­sehen.

Der Landeskonservator hielt nach erneuter Befassung im Jahr 1972 das Hauptgebäude für denk­mal­würdig.
In seinem Schreiben vom 20.11.1973 hält er die Unterschutzstellung des gesamten Ensembles für unab­weisbar.

Grüne Insel (2003)

Zwischenzeitlich hatte sich bestehend aus allen Schichten und Gruppen der Bevölkerung im Oktober 1972 zur Rettung der „Grünen Insel” eine “Bürgerinitiative Spinnerei” gebildet, die sich mit beispiel­losem finan­zi­ellen und persön­li­chen Einsatz enga­gierte.
Als die Stadt im März 1976 einen Bebauungsplanentwurf vorlegte, in dem nach wie vor ein Straßenkreuz das Gelände zerschnitt, grün­dete sich ein „Förderkreis Bürgerzentrum Ravensberger Park”, der sich gemeinsam mit dem Verein “pro grün” diesen Planungen wider­setzte.

Im Oktober 1976 wurde deut­lich, dass ein Straßenkreuz aus verkehrs­pla­ne­ri­scher Sicht nicht erfor­der­lich sei.
Nachdem im Juni 1977 die Planungen durch Ratsbeschluss aufge­geben wurden, wurde der Architekt Peter Obbelode (†) im Oktober 1978 beauf­tragt, nach den Vorstellungen der Volkshochschule die Planungen für den Umbau des Hauptgebäudes in Angriff zu nehmen.

Im Auftrag des Förderkreises entwarf der Planer Friedrich Spengelin ergän­zend ein “Leitbild für die Nutzung des Geländes der Ravensberger Spinnerei und der Nachbarbereiche”

Fast wie ein Castell (2003)

1980 wurde mit dem Umbau begonnen, für den das Land einen Zuschuss von 12 Mio. DM bewil­ligte, während die Stadt weitere 14 Mio D‐​Mark inves­tierte.
Nach fünf­ein­halb­jäh­riger Bauzeit wurde das eins­tige Fabrikgebäude, das den ursprüng­li­chen Charakter bewahrt hatte, am 19. Januar 1986 in einem Festakt als „Haus der Weiterbildung” seiner Bestimmung über­geben.

Teils durch private, öffent­liche oder Stiftungsmittel wurden nach und nach sämt­liche Gebäude, sofern der Verfall noch nicht zu weit fort­ge­schritten war, wieder­her­ge­stellt und neuen Bestimmungen zuge­führt.

Heute ein Ort der Begegnungen, Veranstaltungen, Firmen‐ Events, Tagungen, Kulturveranstaltungen, einem Museum und einem Park in einem.


Geschichte und Moderne vereint…


Alle Gebäude und Veranstaltungsorte auf einem Blick

1 Rochdale‐​Park
2 Ravensberger Spinnerei
3 Forum
4 Hechelei
5 Vortragssaal
6 Das Historische Museum
7 Gässchen
8 Karderie
9 Veranstaltungsfläche
10 Lichtwerk
11 Ordnungsamt
12 Historischer Garten
13 Stiftung Hülsmann
14 Parkpalette

*Eingedenk meiner unzäh­ligen Aufenthalte in Bielefeld der Jahre 1992/​93 bis 2019


*Ravensberger Park

*sh. Fotos Bielefeld

*sh. auch Beitrag (“ Yenidze in Dresden”)


(Sonstiges /​ Tipps)

Impressum

Bücher für die Insel

Wie man dem Foto unten entnehmen kann, war ich schon immer ein Buchfreund.
Mein Vater war schon in den 60er‐​Jahren in einem Buchclub, was damals nicht so häufig vorkam.
Und wenn man dann, so wie ich, noch gelernter Schriftsetzer ist, spielen natür­lich Bücher gene­rell ein große Rolle, noch mehr als das Internet.

Mit Buch geboren

Wenn man also seit Jahr und Tag liest (ich wüsste kaum eine Ära, in der ich in den letzten 25 Jahren nicht gelesen habe), entwi­ckelt man sich ja auch als wissender Rezipient.

Gute Bücher sind die, die man immer wieder lesen kann.

Es gab sogar Bücher, die mich so begeis­tert haben, dass ich sie nach der Beendigung sofort wieder von vorne begonnen habe.

Viele Bücher habe ich nach einer gewissen Zeit noch einmal gelesen.
Es kann dann aller­dings auch vorkommen, dass einen das Buch nicht mehr so begeis­tert, wie beim ersten Mal und man fragt sich, wie kommt denn das???
Dann erkennt man, wie man sich in dieser Zeit entwi­ckelt hat und wenn es einen dann wieder begeis­tern …

…dann ist es das rich­tige Buch.

Unser Jöte darf nicht fehlen

Und um so “rich­tige Bücher” soll es jetzt gehen, nämlich die soge­nannten Bücher für die Insel.

Die Anzahl habe ich (erst einmal) auf fünf begrenzt.

*J.W.v.Goethe – “Italienische Reise” (1786–88)
*Friedrich Nietzsche – “Also sprach Zarathustra” (1883)
*Edward Buwer‐​Lytton – “Rienzi, der letzte der Tribunen” (1835)
*Daphne du Maurier – “Ein Tropfen Zeit” (1969)
*Anne Chaplet – “Die Fotografin” (2002)

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*Johann Wolfgang von Goethe – “Italienische Reise”

Goethe war und ist ja nicht nur der größte deut­sche Dichter, war bewan­dert in Farbenlehre, Botanik und Flora, hat nebenbei Jura studiert und war aktiv in der Politik tätig, sondern er war auch einer der ersten Deutschen, die das dama­lige noch nicht ergrün­dete “Sehnsuchtsland” Italien in einer 18monatigen Reise durchzog und dann die Reise auch noch schrift­lich fest­hielt.
Goethes “Italienische Reise” ist quasi das Italien‐​Buch in der Geschichte, wo man als reise­freu­diger Italienfreund nicht herum kommt.
Das Standardwerk für alle kommenden Reiseberichte und -bücher über Italien.
Seine Reise ging durch ganz Italien begin­nend im deut­schen Karlsbad bis durch ganz Sizilien und zurück über Mailand und dem Comer See.
Wenn man jetzt schon öfter in Italien war, ist es natür­lich inter­es­sant, an die Städten zu kommen, wo Goethe war und diese in diesem Buch verewigt hat.

Goethe und Italien

Zum Werk an sich sei zu sagen, dass Goethe seine 18monatige Reise als eine Art “Wiedergeburt” ange­sehen hat – seine eupho­ri­schen Schilderungen aller Kunstdenkmäler, Bauwerke, Kunstwerke und der Landschaft fallen begeis­tert aus – das Kritische fällt eher unter den Tisch.
Wie mir auffiel, hat Goethe den Fehler (zu mindes­tens auf der Hinreise) gemacht, einige bedeu­tende Städte wie Verona, Padua, Venedig, Bologna, Perugia zu schnell zu durch­reisen, weil es ihn magne­tisch einzig und allein nach Rom zog, dadurch bleiben einzelne (auch bedeu­tende) Städte mit eher kurzen Aufenthalten auf der Strecke.
Der erste Teil vor dem 1. Rom-Aufenthalt fällt demgemäß vom Umfang her dünner aus, als die beiden Rom-Aufenthalten (inkl. dem Kapitel über den Römischen Karneval).

Trotzdem ist Goethes Italienische Reise” das Standardwerk und wird es immer bleiben.
Meine Ausgabe (Beck‐​Verlag München) ist auch noch mit einer größeren Anzahl von Skizzen und Lithografien von Baudenkmäler und Kunstwerken geschmückt, die alles noch ein biss­chen anschau­li­cher machen, in einer Zeit, als es vieles ja noch nicht gab.
Wenn man bedenkt, dass Goethe die Reise ja machte, als es außer der Kutsche oder Schiffe, noch keine anderen Verkehrsmittel (neben den eigenen Beinen) gab, ist es aus der heutigen Sicht schon fast unvor­stellbar so eine Strecke auf diese Art und Weise zurück­zu­legen.

Das Werk liest sich flie­ßend, ist sehr aben­teu­er­lich und hat einen großen Anhang mit Erläuterungen, Korrespondenz und einen Bericht über den Römischen Karneval.

Da kann man nur sagen :

Nur wo man zu Fuß war, war man wirk­lich”

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*Friedrich Nietzsche – “Also sprach Zarathustra”

Friedrich Nietzsches Werk “Also sprach Zarathustra” wird öfter als sein Hauptwerk bezeichnet.
Bei großen Schöpfern ist es als solches gesehen Unsinn von “Hauptwerk” zu spre­chen, nur wenn das Werk das bekann­teste oder meist­ver­kauf­teste ist.
Das bedeutet natür­lich noch lange nicht, dass es auch das beste ist.
Man sollte also mit dem Begriff “Hauptwerk” vorsichtig umgehen.
Aber warum wird der “Zarathustra” oftmals als Nietzsches Hauptwerk bezeichnet ?

Nietzsches Schatten

Nietzsche hat ja seine Werke zum größten Teil nicht durch­ge­schrieben, es sind Anthologien.
Dies bedeutet eine Sammlung ausge­wählter Texte oder Textauszüge in Buchform oder im weiteren Sinne eine themen­be­zo­gene Zusammenstellungen aus lite­ra­ri­schen, musi­ka­li­schen oder grafi­schen Werken (Definition).
Im Falle Nietzsche sind es oftmals durch­num­me­rierte Aphorismen.

Also selbst­stän­dige einzelner Gedanken, ein Urteil oder eine Lebensweisheit, welche aus nur einem Satz oder wenigen Sätzen bestehen kann.
Oft formu­liert er eine beson­dere Einsicht rheto­risch kunst­reich als allge­meinen Sinnspruch (Definition).

Ich versuche in einer Zeile mehr auszu­drü­cken, als manche in einem ganzen Buch nicht” 

Dieses Zitat von Nietzsche zeigt schon die Aussagekraft seiner Sprachkunst als unend­liche Quelle der Erkenntnis.
Es gab Jahre (2003‐​08), als ich immer Nietzsche auf Reisen dabei hatte und es gibt kaum ein Werk von ihm, was ich nur einmal gelesen habe, vom “Tragödienbuch” bis zum “Ecce Homo” habe ich alles bis zu
viermal gelesen.
Wenn man nun alle Werke kennt, scheint sich dieser Schreibstil (Anthologien) zu perfek­tio­nieren und sich im “Zarathustra” zur Krönung zu führen.

Alles und noch viel mehr…

Zarathustra wird als eine Art wandernde Erlösungsfigur darge­stellt, die der Passion Jesu sehr nahe kommt – poin­tierte Zwischenüberschriften oftmals nur aus zwei oder drei Worte bestehend, leiten ein neues “Kapitel” ein, dieses besteht aller­dings aus gezielten Aphorismen.

Schreibe mit Blut und du wirst erfahren, daß Blut Geist ist…”

Dieses Zitat zeigt, dass Nietzsche es mit seinem “Zarathustra
ernst meinte.

…wer in Blut und Sprüche schreibt, der will nicht gelesen, sondern auswendig gelernt werden”

Blut und Geist

Es zeigt, dass es Nietzsche nicht auf Durchfluss ankam, sondern er sah seine Stärke in pion­ten­haften Zitaten, um den Kern der Sache besser treffen zu können, als durch lange, oftmals auch ausschwei­fende Texte.
Wenn man nun den “Zarathustra” durch­ge­hend liest, fügt sich alles zu einem einheit­li­chen Weltbild zusammen.

Dieses einheit­li­chen Weltbild, was sich einem immer mehr einprägt, ist einer der Gründe, warum der “Zarathustra” eines der Bücher ist, die man immer wieder lesen kann…

….oder besser um mit einem Zitat Nietzsches zu enden :

Meine Werke sind nicht zum Lesen oder Vorlesen, sie sind
zum Aufschlagen”


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*Edward Buwer‐​Lytton – “Rienzi, der letzte der Tribunen”

Als drittes ein wahrer Klassiker der Literaturgeschichte.

Edward George Bulwer‐​Lytton (* 25. Mai 1803 in London ; † 18. Januar 1873 in Torquay) war/​ist ein engli­scher Romanautor und Politiker, der es geschickt verstand, geschicht­liche Ereignisse und Vorfälle in Romanform umge­formt für seine Werke zu nutzen.
In späteren Werken tendiert Bulwer (wie man ihn in einer Abkürzung nannte) schon zu okkulten und auf die Science‐​Fiktion‐​Literatur hinwei­senden Schreibstil und Inhalte.

…anti­quare Ausgabe in Fraktur

Bei dem bekann­testen Werk “Die letzten Tage von Pompeji” greift er nicht etwas Überirdisches auf, sondern er nimmt sich ein geschicht­li­ches Ereignis, den Ausbruch des Vesuvs 79 n.Chr. und schafft damit einen Roman mit fiktiver Geschichte.

Bei dem Werk, um das es hier gehen soll, handelt es sich nicht um etwas Fiktives, sondern um einen Person, die Geschichte gemacht hat, und diese Personen gab es ja schon viele – Luther, Jesus, Hitler, Napoleon
Diese Personen reizen ja immer wieder die Geister großer Schöpfer, ihre Werke daraus zu schaffen, weil die meisten Menschen ja diese Personen kennen, also die Zahl der Interessierten für den Roman oder das Werk somit höher ist, als wenn er einer unbe­kann­teren Person gewidmet ist.

Poetisch ausfor­mu­liert

Und diese Person ist der römi­scher Volks‐​Tribun RIENZI, der dem Volk Befreiung vom Joch des Adels verspricht, Wohlstand und Einigkeit, vom Volk beju­belt, sich selbst zum Volkstribun erhebt, gefeiert wird und eine große Macht erlangt.
Seine Gegner schmieden bereits einen Plan, um den Volksführer zu
stürzen.
Nach allem Jubel wendet sich aber wie so häufig in der Geschichte das Blatt und dersel­bige Tribun wird vom selben Volk hinge­richtet und gehen­kert.
Die Geschichte spielt im mittel­al­ter­li­chen ROM.
Es geht wie immer um Machtkampf, Verschwörung, Rache und Wahn.

Als nämlich die Steuer wieder mal erhöht wird, wird das Volk rebel­lisch, es greift zu den Waffen und stürzt den einst Hochgejubelten, der im bren­nenden Kapitol unter den zusam­men­stür­zendem Gebäude, eine Art Scheiterhaufen, umkommt.

Der Aufbau dieses histo­ri­schen Romans hat etwas (für mich) Faszinierendes, der Autor schiebt nämlich zwischen die fiktiven Kapitel, einzelne sach­lich erläu­ternde Kapitel, um den Leser eine Art Erklärung der Sachlage unter­stüt­zend zu geben.
Eine hervor­ra­gende Struktur so einen umfang­rei­chen Roman (628 Seiten) etwas aufzu­lo­ckern und zwar nicht mit Lückenfüllern, sondern eher mit histo­ri­schen Fakten.
Wenn das sach­liche Kapitel vorbei ist, wird die Handlung wieder aufge­griffen.
Ich habe den “Rienzi”-Roman in Fraktur aus einem Antiquariat aus dem Internet und bereits viermal gelesen.

Kein gerin­gerer als Richard Wagner nahm sich, wie einige andere (z.B. Fr. Engels) des Stoffes an, da er den Roman in seiner Rigaer Zeit als Kapellmeister (1837–39) in die Hand bekam und schuf daraus sein “Durchbruchswerk”, eine 5aktige Große Tragische Oper “Rienzi, der letzte der Tribunen”, womit er zum dama­ligen Zeitpunkt alles in den Schatten stellen wollte , was es auf der Opernbühne gab (was er auch geschafft hat!).
Dieses in späteren Jahren versto­ßene Frühwerk mit seinen 5 Stunden Spielzeit, war zu Wagners Lebzeit das popu­lärste seiner Werke, was ihm später schon etwas pein­lich war, wenn man an da Kommendes denkt.

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Jetzt kommt etwas mehr leich­tere Kost aus dem Bereich der Belletristik.


*Daphne du Maurier – “Ein Tropfen Zeit”

1969 war ja die Hochblüte der Hippie‐​Bewegung, wer erin­nert sich aus unserer Generation nicht daran (?), aller­dings auch die Hoch‐​Blüte der Rauschmittel.
Diese gab es zwar schon immer, aber zu diesem Zeitpunkt (60er Jahre) wurden die “Räusche” mit einge­bunden in Werke, ob nun kommer­ziell oder eher krea­tiver Natur.

Wie ich am Anfang schon erwähnte, war mein Vater in den 60er Jahren im Frankfurter Buchclub, was damals nichts Alltägliches war.
So bekam ich als 13jähriger das Buch Anfang der 70er Jahre in die Hand.
Ob ich es damals gelesen habe, ist mir nicht mehr bekannt, aber eins hat mich damals (wie heute) begeis­tert, und das ist das Cover der Ausgabe von 1969.

Ekstatisch futu­ris­tisch

Ein Bild, was man viel­seitig auslegen und inter­pre­tieren kann, aber auf alle Fälle Fantasie anre­gend.
Schon alleine der Titel “Ein Tropfen Zeit” lässt das Herz eines jeden mit Fantasie behaf­teten Menschen höher schlagen.
Die Droge Zeit, die einen in eine andere, längst vergan­gene Zeit, versetzen kann ; wer hat als Kind (oder auch als Erwachsener) davon nicht einmal geträumt (?).



Ein Professor macht es möglich, in dem Keller seines Hauses in Cornwall (Wales) eine neue flüs­sige Droge zu erfindet. Ein enger Freund und Mitwissender stellt sich zur Verfügung die Droge zu testen, als der Professor für ein paar Wochen außer Landes ist. Er gerät in eine andere Welt, in längst vergan­gene Zeiten und kehrt immer wieder zurück ins Jetzt.
Beide planen einen gemein­samen Trip, doch dazu kommt es nicht mehr.
Die Sucht wird immer stärker und zeigt böse Folgen.

Das väter­liche Buch ist verloren gegangen, aller­dings besorgte ich es mir vor ca. 2 Jahren und lass es mit Begeisterung in einem Strich durch, span­nend von der ersten bis zur letzten Zeile.

Daphne du Maurier (* 13. Mai 1907 in London ; † 19. April 1989 in Par, Cornwall) war eine briti­sche Schriftstellerin, deren Romane auch teil­weise verfilmt worden sind.
Ihre Geschichten spielen haupt­säch­lich an der engli­schen Küste, wo sie sich nieder­ließ.
Ihre Romane und Erzählungen zeichnen sich durch Spannung und psycho­lo­gi­sche Tiefe aus.

Der Roman hat mich begeis­tert und ist es auf alle Fälle wert, mehr­fach gelesen zu werden, nicht unbe­dingt als Lückenfüller.

Entnommen bei bei : https://www.azquotes.com


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Das fünfte Buch für die Insel ist wiederum ein belle­tris­ti­sches.


*Anne Chaplet – “Die Fotografin”

Kurze Vorgeschichte.
In den Wintermonaten des Jahres 2004 hatte ich mich in der städ­ti­schen Bücherei mit besseren Krimis einge­deckt, um die dunkle Jahreszeit zu über­brü­cken.
Viele habe ich gar nicht zu Ende gelesen oder schon nach 20 Seiten abge­bro­chen.
Doch eines hatte mich dann doch gefes­selt, sodass ich es genauer unter die Lupe nahm.

Es war “Die Fotografin” von einer gewissen Anne Chaplet.
Nach einer kurzen Recherche fand ich heraus, dass die Autorin gar nicht Anne Chaplet heißt, sondern ein (schrift­stel­le­ri­sches) Doppelleben führt.
Unter ihren wahren Namen Cora Stephan arbei­tete sie schon als Lektorin, Übersetzerin, und Verfasserin von Wirtschaftsliteratur und stammt aus Hessen.

Schon inter­es­sant und zeigt einige Fantasie.
Mit diesem Eindruck deckte ich mich im besagten Winter (und auch danach) mit Büchern von Frau Chaplet/​Stephan ein, wovon sie schon über ein Dutzend geschrieben hat.
Jetzt war ich aller­dings enttäuscht, denn keines der anderen Bücher kam an die Qualität der “Fotografin” heran.
Frau Stephan verzeihe mir diese Erkenntnis.
Ich weiß auch nicht warum, nur dass ich “Die Fotografin” mitt­ler­weile viermal gelesen habe.

Ohne in eine lange Rezension zu verfallen, ist das Faszinierende daran nicht, dass es ein besserer Krimi ist, den man flie­ßend herunter lesen kann, sondern der gefühl­volle Schreibstil, den die Autorin bei gewissen Szenen an den Tag legt.

Wechselnde Handlungsstränge verteilen sich auf verschie­dene Orten :
Frankfurt a.M. und das Nest Beaulieu in der Provence – ein Ort, der wirk­lich exis­tiert (eine Gemeinde mit 1676 Einwohnern im Département Hérault in der Region Okzitanien rund 20 km nord‐​östlich von Montpellier in Süd‐​Frankreich).
Vor allem die Handlungsstränge in der Provence, wo sich mehrere Menschen, die sich als solches gar nicht kennen, aber eine gemein­same Vergangenheit haben, nach langen Jahren wieder begegnen (keine schlechte Idee).

Die Zusammenhänge werden oft verschleiert, die Handlungsorte wech­seln, es kommt zu unge­wöhn­li­chen Begegnungen nach langen Jahren, alles wird immer verknüpfter und fixiert sich immer mehr in das Nest Beaulieu in der Provence, was eher fried­lich erscheint (im Roman), dann aber zum Zentrum der bis ans Ende span­nenden Handlung wird.

Die Person, die bei Chaplet immer wieder auftaucht, auch in den anderen Romanen, ist die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark, die ein gutes Gespür für kompli­ziert ausse­hende Fälle hat, vor allem, wenn man ihr einen Fall einfach aus der Hand nehmen will, um ihn vor der Aufklärung zu bewahren.

Sehr gut, Frau Chaplet…äh… Frau Stephan, nur verstehe ich nicht ganz, warum mir die anderen Romane, die auch eine ähnliche Struktur haben, nicht zuge­sagt haben (?)

Das Buch hat mich zu meinen Provence-Aufenthalten der Jahre 2014/​15 mitani­miert. Auch das Foto auf dem Schutz‐​Umschlag sprach mich an, Fotos von ähnli­chem Bildaufbau habe ich auch unzäh­lige gemacht…auch in der Provence.

…alle Fünf

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Gut mal wieder ein Zitat aus meiner Zitatenkiste zu zaubern :

Wer schreibt, der bleibt”


Ergänzende Beiträge :

*Goethes “Italienische Reise”
(https://herrrothwandertwieder.de/italienreisende-des-18–19-jh/)

*Fr. Nietzsche
(https://herrrothwandertwieder.de/friedrich-nietzsche-in-weimar/)

*Daphne du Maurier
(https://herrrothwandertwieder.de/ein-tropfen-zeit/)

*Anne Chaplet
(https://herrrothwandertwieder.de/beleuchtung-ist-alles/)


Allgemein :

*J.W.v.Goethe (http://www.goethezeitportal.de/home.html)

*Fr. Nietzsche (https://www.klassik-stiftung.de/nietzsche-archiv/)

*Daphne du Maurier (http://www.dumaurier.org/)

*Anne Chaplet (https://www.cora-stephan.de/home/)


(Sonstiges /​ Tipps)


Impressum

Problem Mensch

Wie man sich das Leben ein biss­chen erleich­tern kann”

Viele Probleme gibt es als solches gar nicht, sie werden gemacht.
Und von wem werden sie gemacht ?
Vom Probleme Mensch.

Viele Sachen werden zur Erleichterung erfunden und werden zur Erschwerung” (Schopenhauer).

Man sieht hier, welchen zeit­losen Wert Schopenhauers Schriften haben, obwohl es damals viele Dinge noch gar nicht gab, erkannte Schopenhauer sie schon und seine Erkenntnisse haben bis heute Gültigkeit.

Man denke nur an das leidige Thema Geld.
Wer kennt das nicht ?
Geld ist ja eigent­lich erfunden worden zur Erleichterung, kann aber schnell zum Problem werden, und zwar zu einem immensen Problem, vor allem, wenn man es braucht (das Geld).
Geld ist nur solange gut, wie man es nicht braucht.

Thema Cannabis

Ein weiteres leidiges Thema ist die Heilpflanze Cannabis.
Von Grund auf ist es ja eine Heilpflanze, die zu unzäh­ligen Dingen für den Menschen gut, förder­lich und heilsam ist – wenn natür­lich der soge­nannte THC‐​Anteil hoch ist, kann es schnell zur Sucht werden.
Aber was kann nicht zur Sucht werden ?

Auf der Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, gibt es soge­nannte “Social Clubs”, wie ich unlängst las.
Diese liegen alle leicht außer­halb der Orte.
Eine Art Hazienda für Kiffer – warum nicht ?
Wenn man Mitglied ist, kann man in deren Räumlichkeiten legal kiffen oder besser gesagt Cannabis genießen.

Eigenanbau ist in Spanien erlaubt (soweit ich weiß), und was man hinter seinen eigenen vier Wänden macht, geht keinen etwas an.
Es soll ja nur den eigenen Bedarf abde­cken.
In Deutschland wäre dies wie so vieles undenkbar, man denke ja nur an die endlosen Streitereien um die neue E‐​Cigarette.

Allerdings kann man mitt­ler­weile schon in deut­schen (!) Apotheken Cannabis-Produkte zur Schmerzlinderung kaufen, was zeigt, dass alles doch in die Richtung Legalisierung geht, was ja auch gut ist.

Was gängige Meinung ist und was gleich­ge­schal­tete Mainstream‐​Medien in Deutschland über gewisse Themen zu verbreiten versu­chen, ist mir so oder so egal…

Tee‐​Genuss…

Meine Leidenschaft ist der Tee‐​Genuss.
Ich zele­briere Abend für Abend eine Art “Tee‐​Zeremoniell” mit einer Kanne guten, rich­tigen Tee (keinen Beutel‐​Tee), und zwar mit meinem kompletten Winterling‐​Teeservice (auf dem Foto ist nur ein Teil davon zu sehen).

Abendliches Tee‐​Zeremoniell

Wie man dem Foto entnehmen kann, brennt auf dem flach­lie­genden Tisch eine Kerze, ein gutes Buch liegt zum Lesen unter dem Tisch bereit, der Raum wird in eine sanfte Beleuchtung gelegt und wenn dann bei der hervor­ra­genden Akustik meiner ELAC‐​Boxen die Klänge von Wagners zauber­vollen Werken erklingt, dann ist (fast) alles perfekt.
Da fehlt nur eins, und das ist der Cannabis‐​Tee

Djemaa el‐​Fna – Marrakesch

Aus dem fernen Marrakesch brachte ich mir vor einigen Jahren den Tee “Marokkanische Minze” mit, diesen kann man auch in heimi­schen Gefilden erstehen, aber nicht den, den man in Marokko bekommt.
Die Wirkung dieses Tees hielt nach dem abend­li­chen “Tee‐​Zeremoniell” bis zum Abend des folgenden Tages an, was zeigt, dass es etwas anderes ist, diesen Tee im Ursprungsland zu erstehen, als bei einem Tee‐​Händler in Dortmund oder Essen zu kaufen.

Genauso ist es mit dem Cannabis‐​Tee.

Bei meinem ersten Sevilla-Aufenthalt 2014 hatte ich mir versuchs­weise aus der Altstadt von Sevilla (Santa Cruz) aus einer Art “Reformhaus” Rooibusch‐​Cannabistee mitge­bracht und dieser wirkte damals enorm.
Bei meinem dies­jäh­rigen Aufenthalt in Santa Cruz stürmte ich sofort suchend nach dem Reformhaus, was auf der Straße den Tee anbietet.

…direkt auf der Straße

Wer einmal in Sevilla (Santa Cruz) war, der weiß, dass man hier schnell die Orientierung verlieren kann. Somit fand ich erst am zweiten Tag das “Reformhaus”, was ca. 50 Sorten Tee anbot.
Diesmal schlug ich zu und nahm mir gleich ein halbes Kilo mit (Kilopreis : 50,00 €).

Rooibusch‐​Tee Cannabis

Als ich nach 5 Tagen wieder leicht erschöpft in meinen 4 Wänden war, probierte ich natür­lich als erstes meinen ergat­terten Tee aus.
Ich wurde weder high noch stoned, aber als ich nach ca. 3 Stunden mein Bett aufsuchte, und am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich ca. 12 Stunden geschlafen.
Ob dies an dem Tee oder an den Anstrengungen der Reise lag, ist frag­würdig.
Nur am zweiten Abend schlief ich nach wieder­holtem Genuss des Tees wiederum bestimmt 10 Stunden.

…lang ist es her

In frühen Jahren meiner Jazz‐​Begeisterung weilte ich oft in einem der besten Jazz‐​Clubs der Region in Dortmund.
Dort wurde auch häufig (im Vorraum) Cannabis gepafft.
Es ist ein lasziv‐​süßlicher Geruch, der mir in Erinnerung geblieben ist.

Wenn man nur die Nase in den anda­lu­si­schen Tee steckt, riecht er auch leicht danach.
Obwohl Rooibusch‐​Tee ja meis­tens leicht süßlich riecht.
Ob das Süßliche nun von der Rooibos-Pflanze stammt, oder der Cannabis-Mischung, ist schwer zu sagen.

…face­book oder nicht

Auf face­book schreibt man, dass der Tee keinen THC‐​Anteil hätte.
Meines Erachtens wird dies nur geschrieben, um das Suchtmittel‐​Gesetz zu umgehen.
Wie streng oder nicht streng dies in Spanien ist, ist mir nicht bekannt.

Nun ist zu sagen, dass es kein reiner Cannabis-Tee ist, sondern eine Mischung.
Nämlich eine Art Kräutermischung der Rooibusch-Pflanze, die früher nur in süd‐​afrikanischen Gebieten vorkam.

Rooibos‐​Strauch

Rooibusch hat neben der Eindeutschung viele Namen bekommen :
Afrikanns Rotbusch, Redbush, Rooibos, Koopmans‐​Tea (Kaufmanns‐​Tee).
Eine Art gins­ter­ar­tiges Gewächs der Schmetterlingsblütler, der in frühen Jahren wild im sandigen Boden Südafrikas wuchs.
Als man die Vermarktung (und ein Geschäft) witterte, baute man ihn gezielt an.
Der weiche und aroma­ti­sche Geschmack entsteht aber (angeb­lich) am besten bei Rooibos-Tee aus den genannten Regionen, was durch das Klima und den Boden bedingt ist.
Schon um 1770 berich­teten mutige Reisende, dass die Ur‐​Einwohner regel­mäßig diesen rötli­chen Tee tranken, aller­dings verbrei­tete sich dieses wohl­schme­ckende und gesunde Getränk erst im 20. Jahrhundert.

Ein anderer face­book-Leser schrieb auf meinen Kommentar hin, dass in besagtem Reformhaus, welches dreimal in Sevilla vertreten ist, es noch eine andere Mischung eines Cannabis-Tees geben würde (“…try a more rational mix next time, e.g. passiflora/​cannabis, and you’ll sleep even longer!”), durch dessen Genuss man noch länger schlafen könnte (?).

Ich hatte aller­dings nur diesen ROOIBOS CANABIS (man schrieb es dort mit einem N) entdeckt, einen anderen nicht, sonst hätte ich sicher diesen auch einmal getestet.

Aber mal ganz ehrlich, was soll ich mit Tee, wo ich noch länger schlafe.
10 bis 12 Stunden sind ja nun genug, ich muss ja schließ­lich auch noch arbeiten, um mein Geld für einen Sevilla-Aufenthalt zu verdienen…

Zu soge­nannte Regeln, Gesetze, die ja immer der Machthaber fest­legt, kann man nur wieder Nietzsche zitieren :

Der Mensch ist etwas, was über­wunden werden muss!”

(Fr. Nietzsche)


*siehe zu diesem Thema :

https://cannabis-special.com/thc-haltiger-cannabis-tee-heilsames-high-genussvoll-zelebriert/

https://cannabis-rausch.de/social-club-mallorca-so-kauft-man-gras-auf-der-insel/

https://www.thc.guide.de

*Dass Cannabis auch Potenzproblemen entge­gen­wirken kann, ist mir bis vor kurzem auch nicht bewusst gewesen

https://cannabis-rausch.de/cannabis-und-sex/


*siehe Fotos Sevilla 2019

*oben zu sehendes Poster entnommen : https://cannabis-rausch.de


(Tipps /​ Sonstiges)

Impressum
 

Der Fluch des Eros (2006–18)

Willkommen, unge­treuer Mann…” 

Über die Gestik und Mimik bei der Rückkehr‐​Scene der
Venusgöttin im 3. Act von Richard Wagners “Tannhäuser”

(Festsaal Wartburg Eisenach)

Die Aufhebung des Zuschauers in die Rolle des mitwis­senden Statisten.

Dies war und ist eine der Grundideen, die Richard Wagner vorschwebte, um seine Werke dem Rezipienten näher zu bringen.
Man soll das Werk also nicht von weit her betrachten, sondern man soll mit im Werk inte­griert und impli­ziert sein, also körper­lich und geistig.

Der Fluch des Eros (2006–18) weiter­lesen

Beleuchtung ist alles

                        “Wenn einem ein Licht aufgeht”

Jetzt fragt man sich, wie kommen manche Leute dazu, Straßenlaternen zu foto­gra­fieren ?

Tja, foto­gra­fieren kann man natür­lich alles, aber was macht den Reiz aus, eine Straßenlaterne zu foto­gra­fieren ?
Bei Türen kann man das ja noch verstehen, denn eine Tür ist ja ein Ursymbol des Lebens, Ein‐ und Ausgänge, drin – draußen, Verbindungen von draußen nach drinnen…
Straßenlaternen dienen ja eher der Beleuchtung, damit man im Dunkeln den Weg findet.
Tja, das ist aber nur die ober­fläch­liche Bedeutung… Beleuchtung ist alles weiter­lesen

Bar Cash in Marrakesch (Dez. 2016)

Wo der Dirham rollt”  oder
“Chaos am Platz der Gehängten”

Wer einmal in Marrakesch war, der weiß, dass dort nicht nur ein totales Chaos herrscht, sondern auch der Rubel rollt, bzw. der Dirham kullert.

Der Menschenschlag in dieser Gegend ist ja der “Händler”.
Wir Deutschen sind gewöhnt, wenn etwas 10 € kostet, auch 10 € auf den Tisch zu blät­tern – ohne wenn und aber.
In Marrakesch und in der Arabischen Welt gibt es aller­dings keine bzw. nur wenige Festpreise.
Bar Cash in Marrakesch (Dez. 2016) weiter­lesen

Goldene Regeln Venedig

Wenn ich ein anderes Wort für Musik suche,
so finde ich immer nur eins, nämlich Venedig!”
(Fr.Nietzsche)

Es gibt eine “Stadt”, wo alle Regeln, die woan­ders gelten, außer Kraft gesetzt sind, weil sie keine Stadt ist … und das ist natür­lich VENEDIG.

Es gibt zwei Arten von Städte, Venedig und alle anderen…”

Demgemäß gelten in Venedig Regeln, die woan­ders nicht gelten, nämlich keine…
Aber halt…gewisse Regeln gelten schon, nur gibt es gewisse Grundsätze, die sollte man wissen, bevor man das erste Mal nach Venedig reist. Goldene Regeln Venedig weiter­lesen

… gut REISEN schlecht …

    “Schopenhauer ist wie ein Blitz in mein Gehirn einge­schlagen!”
(Richard Wagner)

Es gibt keinen Philosophen, der im späteren Werk Richard Wagners so eine Bedeutung hatte, wie Arthur Schopenhauer.

Einen muss man lesen, jedes Wort von ihm und keine Zeile über ihn, nur jedes Wort von ihm…” … gut REISEN schlecht … weiter­lesen