Foto – Story (Teil 11)

Die Geschichte hinter dem Bild

Teatro Filarmonico di Verona

Als Ergänzung der wagner­schen Kompositions‐​Strukturen bin ich unum­gehbar zu Bellinis “Lyrische Tragödien” gekommen.
Die Paraderolle der Callas (Norma) in Bellinis Norma” (2018) und die Paraderolle der Operndiva Wilhelmine Schröder‐​Devrient (Romeo) in Bellinis “I Capuleti e i Montecchi” (2019).
Man muss natür­lich von der Schiene des wagner­schen Rezitativs zu Bellinis Belcanto‐​Gesang hinüber­springen.
Auch eine Kongruenz von Wort‐​Ton‐​Ebene ist nicht einfach, da ja die Bellinischen Werke in italie­ni­schen Sprache sind.
Aber davon abge­sehen, ist es ja auch eine geis­tige Herausforderung sich an die Werke eines eher als Komponisten geschätzten Schöpfers wie Bellini zu machen, beson­ders als Ergänzung zum wagner­schen Gesamtkunstwerk.
Als ich nun im Oktober des Jahres 2017 vom Piazza Bra Richtung Portoni della Brà schritt, hing an der Außenfassade der Accademia Filarmonica di Verona das oben zu sehende Plakat, worauf man entnehmen kann, dass beide (!) Werke im Februar bzw. mehr­fach im April dort zu sehen gewesen waren.
“Mist…!”, dachte ich – “jetzt bin ich schon einmal hier, aber halt 8 Monate zu spät…“
Jetzt ist es auch noch so, dass das zweite Werk (“I Capuleti e i Montecchi”) auch in Verona spielt (!) – welche Zufälle (?), nur ist leider alles schon vorbei, wie oftmals im Leben…


Die Geschichte hinter dem Bild

Bambuszimmer

Nachdem das Alternativhotel in der Dresdener Neustadt bei meiner Tour 2005 in die Geschichte “Reise‐​Lebens” einge­gangen war, suchte ich es im Jahre 2008 bei einer klei­neren Tour gen Osten wieder für ein paar Tage auf.
Diesmal war ich vorbe­reitet auf dieses “Kunstwerk”, wo jedes Zimmer anders ist und von einhei­mi­schen Künstlern indi­vi­duell und phan­ta­sie­voll gestaltet ist und wo jedes Zimmer einen anderen Namen hat.
Diesmal schlüpfte ich durch die Zimmer um Fotos zu machen, und zwar, als die Putzfrauen tätig waren.
Mein Zimmer für ein paar Tage war diesmal das “Bambuszimmer”.
Wirklich schwer in Worte zu fassen, aber wie der Name schon sagt, irgend­etwas aus Bambus.
Alles in diesem Zimmer war aus Bambusrohren gestaltet und gebaut, das aus diesen Rohren gebaute Bett konnte man im Dunkeln von unten beleuchten, von der Decke herunter hingen Bambusstange mit Glühbirnen darin, als eine Art Lampe – meine dama­lige noch analoge Kamera hatte Schwierigkeiten diese Raum‐​Effekte fest­zu­halten.
Man konnte das (von unten) beleuch­tete Bambusbett auch stufenlos heller und dunkler beleuchten und man lag im Bett wie auf einem strah­lenden Boot im Urwald (mit Phantasie).
An der Wand hingen Teile von Bambusrohren (sh. Foto), hinter denen auch eine Lampe instal­liert war und ergaben an den unebenen Wänden gute Effekte – farb­lich ging der Farbton der Wände auch ganz herum an die Decke, sodass man kaum noch oben oder unten unter­scheiden konnte (ohne einen Joint!).
Nach meinem ersten Aufenthalt “hinter den Kulissen” dieses “Hotels” habe ich daheim meine Diele rund­herum in einem Taubenblauton gestrichen…und dieser ziert meine Diele heute noch nach fast 15 Jahren…


* sh. Foto‐​Story Vorwort

* sh. Fotos Verona
* sh. Fotos Dresden


(Foto – Story)

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Foto – Story (Teil 10)

  Die Geschichte hinter dem Bild

Kunst oder Leichen

Das Wort “Reconquista” kommt ja eigent­lich von einzelnen geschicht­li­chen Ereignissen – “Rückeroberung” heißt es wört­lich über­setzt, damit ist in zweiter Linie (nach der lat. Übersetzung) eine Kriegs‐​Strategie gemeint.
In dritter Linie kann man es auch anders deuten, nämlich als einen Prozeß, bei dem die Natur etwas vom Menschen Geschaffenes zurück­er­obert, also wieder in das “Bett” der Natur zurück­bringt.
In vierter Linie kann man es (eher selten) als ein Kunstwerk (eines Schöpfers) betrachten (z.B. eines Bildhauers), was von der Natur zurück­er­obert wird.
Und genau so einem bild­haue­ri­schen Werk, was bereits schon stark “zurück­ge­führt” worden war, begeg­nete ich vor langen Jahren in den Wäldern rund um meine Heimatstadt, Witten a.d. Ruhr, bei klei­neren Wanderungen.
Wenn man das Foto betrachtet, bekommt man schon Angst und denkt an halb­ver­weste und vergra­bene Leichen, wenn man aller­dings sich umsah, waren noch mehr Skulpturenteile zu entde­cken – eine stehende halb­of­fene Hose mit herun­ter­hän­gende Hosenträgern und das Jackett eines Anzuges und alles halb vom Moos über­wu­chert, also zurück­er­obert oder teil­weise zurück­er­obert.
Spätestens, wenn man die anderen Teile entdeckt, weiß man, dass es sich hier nicht um eine Werk der Natur handelt (bzw. nur halb handelt), sondern um das Werk eines Künstlers…
Trotzdem hat die Natur das letzte Wort, weil sie alles Schritt für Schritt wieder für sich einnimmt.
Ich zog dann aller­dings schnell von dannen in den herbst­li­chen Wald, sonst hätte die Natur auch mich hinterher noch zurück­er­obert…


Die Geschichte hinter dem Bild

Neustädter Markthallen Dresden

Mein erster Dresden-Aufenthalt war in eine 12tägige Stations‐​Tour mit meinem moos‐​grünen Omega einge­bettet – diese Tour im September 2005 gilt bis heute als eine der besten, die ich gemacht habe – neben aller Begeisterung hatte ich zu dem Zeitpunkt die Probezeit bei einem meiner besten Jobs über­standen, was dem ganzen noch mehr “Drive” gab.
Ich sehe mir immer wieder gerne Markthallen an (Riga, Budapest, Bologna, Avignon...) – und somit lockten mich auch die Neustädter Markthallen in der äußeren Neustadt von Dresden, wo ich mein Quartier für 5 Tage aufge­schlagen hatte.
Die Strecke ging jeden Tag zu Fuß von der Äußeren Neustadt zum Albertplatz, dann über die Hauptstraße hinunter zum Goldenen Reiter Richtung Elbe.
Somit kam ich eher zufällig in diese Markthallen, die mich sofort begeis­tert haben.
In der unteren Etage spielte an diesem Tag ein Pianist – es ist schon Wahnsinn, aber ich weiß noch den Namen, nämlich Karl‐​Heinz Keller, und das nach 14 Jahren.
Die drei­ge­schos­sigen Markthallen sind licht­durch­flutet, der Klang von Kellers Klavier (im Keller) war in der ganzen Markthalle auf allen Ebenen zu hören.
Da kann ich mich wieder nur selbst zitieren :
“Auch in der DDR hatte manches seinen Flair”


*sh. Foto‐​Story Vorwort

*sh. Fotos Natur
*sh. Fotos Dresden


(Foto – Story)

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Foto – Story (Teil 9)

Die Geschichte hinter dem Bild

Essaouira Marokko

Bei meinem Besuch in Marrakesch und Essaouira (Weihnachten 2016) hatte ich den Wunsch einmal einen Blick in eine Werkstadt zu werfen, wo nach der marok­ka­ni­sche Intarsien-Kunst Gegenstände in Handarbeit produ­ziert werden.
Hierbei handelt es sich um eine hölzerne Einlegearbeit, bei der auf einer glatten Holz‐​Oberfläche verschie­dene Hölzer einge­legt werden (intar­siare = einlegen), aber so, dass wieder eine glatte Fläche entsteht.
Hauptsächlich wird hierbei Zedernholz verwendet, für spezi­el­lere Kreationen auch Thujaholz und die Wurzeln des Zitrusbaumes – es werden nach genauen Mustern Kunstwerke geschaffen, die jeden Betrachter zum Nachdenken anregen, wieviel Arbeit in den Tischplatten, Möbeln, Schachbrettern, Buchstützen, Zigarrenkisten, Tischplatten steckt.
Es sind in perfekter Harmonie verzierte Objekt, von normalen Gebrauchsgegenständen bis hin zu luxu­riösen Möbeln.
Die meist dunkel­braunen Produkte werden dann noch mehr­fach poliert.
In der Werkstatt im Kern der alten portu­gie­si­schen Festungsstadt Essaouira herrschte im Gegensatz zu den Gassen eher Ruhe und man konnte sich alles ansehen.
Das Foto zeigt einen Handwerker konzen­triert bei seiner Arbeit.
Als Erinnerung habe ich mir eine Buchstütze mitge­nommen, was bei der großen Anzahl meiner Bücher eigent­lich immer gut ist…


Die Geschichte hinter dem Bild

Sfera Grande di Pomodoro – Pesaro (Adria)

Als ich im Frühjahr 2014 unter­halb von Rimini begin­nend die Adria herunter bin, war Pesaro der erste Stopp, die Heimat des Komponisten Rossini.
Im Kopf hatte ich als ersten Anhaltspunkt einen Brunnen in Küstennähe in diesem oftmals durch bunker­ar­tige Hochhäuser gestörten Adriaort.
Zu Rossinis Zeiten sah es hier sicher anders aus.
Dieser Brunnen zeigt auf den ersten Blick eine kreis­runde Platte, in deren Mitte eine Art Kugel ruht.
Klingt einleuch­tend und einfach, hat man schon oft gesehen…
Doch hatte ich aus Fotos im Vorfeld schon entnommen, dass diese “Kugel” ein ziem­lich “zerris­senes” Ich hat.

Hierzu sei die Literatur zitiert :
Brunnen Pesaro (Arnaldo Pomodoro) – Sfera Grande di Pomodoro
“In Pomodoros Werk spie­gelt sich sowohl seine Arbeit als Goldschmied, als auch sein Interesse am tech­ni­schen Zeitalter wider.
Neben Silber, Eisen, Holz, Beton und Gold arbeitet er vor allem mit Bronze. In den 1960er Jahren entwi­ckelte er seine abstrakte Formensprache, die insbe­son­dere Kugeln, Scheiben, aber auch Säulen, Kegel und Quader umfasst. Die Hülle der geome­tri­schen Körper bricht Pomodoro dabei auf, für den Betrachter wird ein Innenleben sichtbar.“

Als ich nun nach der ersten Etappe an dem Brunnen saß, kam er mir genauso häss­lich vor, wie ich vorher auch den Eindruck hatte, vor allem die aufge­bro­chene “Kugel”.
Es fing schon langsam an zu regnen Anfang Mai in Pesaro auf meinem Weg zu einem strand­nahen Hotel.
Komisch, dachte ich, diesmal hatte ich mich nicht getäuscht, er ist wirk­lich sehr abstoßen, dieser Brunnen, aber das ist eben künst­le­ri­sche Freiheit…

* sh. Foto‐​Story Vorwort

* sh. Fotos Marrakesch
* sh. Fotos Pesaro


(Foto – Story)

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Foto – Story (Teil 8)

                                     Die Geschichte hinter dem Bild

Latvijas Nacionālā opera – Riga (Lettland)

Mein Besuch in Riga im Jahre 2008 kam durch einen Besuch von Wagners “Siegfried” beim dortigen Opernfest (Rigas Operas Festivals) zustande.
Die Aufführung war eher eine mittel­präch­tige Interpretation, also nichts für so einen Puristen und Alt‐​Wagnerianer wie mich, was vorher nicht voraus­zu­sehen war.
Aber wirk­lich enttäuscht war ich nicht, denn durch diese Aufführung bin ich ja nach Riga gekommen, was mit seinem Flair, seiner Kultur und seinen Jugendstil‐​Fassaden sofort in die Liste meiner fünf Lieblings‐​Städte aufstieg.
Wagner-Aufführungen beim dortigen Opernfest würde ich nicht mehr aufsu­chen, doch Riga als Stadt würde ich jeder Zeit wieder bereisen.
Die Stadt, die eigent­lich nebenbei einfließen sollte,  gewann an Reiz die Überhand und der eigent­liche Grund des Besuches trat in den Hintergrund – somit bin ich aber nach Riga gekommen, mit dem Tallinn nicht mit kommt…
Der Schaukasten der Oper zeigt nicht nur den Spielplan des Monats, sondern auch leicht die Konturen meiner Wenigkeit mit weißem T‐​Shirt und Kamera in der Hand.

                              Die Geschichte hinter dem Bild

Aix‐​en‐​Provence – Provence

Der Siegeszug der E‐​Cigarette als ernst­zu­neh­mende Alternative zur herkömm­li­chen Zigarette ist nicht mehr aufzu­halten, dies merkt man immer mehr.
Im Jahre 2014/​15 arbei­tete ich bei einer Firma, die u.a. E‐​Cigaretten und E‐​Shisha vertrieb und die ich tele­fo­nisch an den Mann bringen musste.
In unseren Gefilden waren öffent­liche Geschäfte für E‐​Cigaretten  zu dem Zeitpunkt noch rar.
Doch in Süd‐​Frankreich sah das zum dama­ligen Zeitpunkt schon anders aus.
In den Gassen des südfran­zö­si­schen Aix‐​en‐​Provence trifft man immer wieder auf kleine Geschäfte, die des Nachts mit Holz‐​Schlagläden verschlossen werden, somit hier auch ein Geschäft für Elektrische Zigaretten.
Heute schießen sie auch in deut­schen Städten wie Pilze aus dem Boden, aller­dings meis­tens ohne Holzschlagläden – es fehlt hier halt der Flair der Provence

                                 Die Geschichte hinter dem Bild

Palais de la Bahia – Marrakesch

In jungen Jahren begeis­terte ich mich für Marc Chagall, vor allem für seine kobalt­blaue Farbwahl.
Mein Vater fuhr mit uns nach Metz, wo man in der Kathedrale die Kirchenfenster von Chagall bewun­dern kann.
Das von draußen herein­fal­lende Licht gab ein tolles Farbenspiel, was mir im Gedächtnis geblieben ist.
Lange Zeit später stehe ich im Palais de la Bahia in der Medina von Marrakesch (was ich damals in den 80er‐​Jahren bestimmt nicht gedacht hätte) und was fällt mir ins Auge, nein keine Fenster von Chagall, sondern etwas ähnli­ches.
Hier benutze der Schaffer die 3 Grundfarben (Cyan, Magenta, Yellow) und erzeugte eine Farbmischung, vor allem bei herein­fal­lendem Licht.
Außerdem erkennt man mit Fantasie auch die draußen stehenden Palmen.
Das Chagall‐​Blau ist doch irgendwie hängen­ge­blieben…


* sh. Foto‐​Story Vorwort

* sh. Fotos Riga
* sh. Fotos Marrakesch  
*sh. Fotos Aix‐​en‐​Provence


(Story – Foto)

 

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Foto – Story (Teil 7)

                              Die Geschichte hinter dem Bild

Fontana del Nettuno (P.za del Nettuno) – Bologna

Mein erster Bologna-Aufenthalt im Jahre 2011 war von einer starken Grippe geprägt, die mir an den Tagen dort schwer zu schaffen machte, genauso die Temperaturen, die in dem Sommer weit über 40° Grad lagen.
Ziemlich sauer dachte ich dann in den nächt­li­chen Stunden, “…wenn du schon so kaputt bist, dann mach’s wenigs­tens ein paar gute Nachtbilder!”
Gesagt – getan, die Nachtbilder mit meiner alten Minolta in Bologna 2011 zählen zu den besten, die ich gemacht habe, wesent­lich besser und natür­li­cher als digital.
Der Neptunbrunnen (Fontana del Nettuno) ist das Wahrzeichen von Bologna – auch als Schatten gut zu erkennen an  den Mauern des Palazzo Comunales auf dem nächt­li­chen Piazza Maggiore, dem Herz von Bologna (bei nächt­li­chen Temperaturen um die 30° Grad).
Im Jahre 2016 bei meinem dritten Besuch in der “Roten Stadt” war der Neptun‐​Brunnen komplett abge­deckt wegen Renovierungsarbeiten, somit hätte ich auch ohne Grippe und bei nicht so heißen Temperaturen keine (Nacht-)Fotos machen können.

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Parma – Emilia Romagna

Bei Temperaturen bis 45° C im Jahre 2011 mit hängenden Kopf und schweiß­ge­badet in Parma.
Am Bahnhof blieben alle in der Wartehalle stehen, weil über dem Bahnsteig kein Dach war, was die Sonne hätte abhalten können.
Der durch Parma flie­ßenden “Fluss” (Torrente Parma) war verschwunden und zeigte nur noch ein ausge­trock­netes Flussbett.
Nachdem mir ein Riegel “Bounty” aus einem Supermarkt draußen in der Hand wegge­schmolzen war, dachte ich, kaum noch Luft krie­gend, “…jetzt wenigs­tens noch das foto­gra­fieren, wofür Parma berühmt ist!”
Der berühmte Parmaschinken ruhte in einem Schaufenster gesta­pelt im Schatten…

                             Die Geschichte hinter dem Bild

Dresden – Äußere Neustadt

Meine 14tägige Stations‐​Tour im September 2005 hatte u.a. Dresden für 1 Woche als Stationspunkt.
Das alter­na­tive Hotel in der Äußeren Neustadt im Norden Dresdens war ein abso­luter Glücksgriff.
Jedes Zimmer hat einen Namen und war/​ist anders, von Künstlern gestaltet – unter­ge­bracht in einer alten Produktionshalle der Pfunds Molkerei.
Die Badezimmer sind wie mit der marok­ka­ni­sche Mosaikkunst (Zellige) gestaltet, vor allem Türkis‐​grün‐​Töne und Kobaltblau, oftmals ist die Dusche wie ein Eingang in eine Grotte gestaltet oder dem nach­emp­funden.
Die ganze Tour habe ich danach nach diesem “Kunstwerk” von Hotel benannt und sie zählt bis heute zu den 5 besten Touren, die ich gemacht habe.
Dies lag nicht nur an dem Hotel, aber trotzdem hatte dieses Hotel das Seinige zum Erfolg dieser Tour beigetragen.

* sh. Foto – Story Vorwort


* sh. Fotos Bologna Nacht

* sh. Fotos Parma
* sh. Fotos Dresden

(Foto – Story)

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Foto – Story (Teil 6)

                             Die Geschichte hinter dem Bild

Florenz

Im mondänen Florenz im Jahre 2014 lag gegen­über meinem Hotelfenster eine leicht verfal­lene Kirche.
Man war auf Spenden ange­wiesen.
Aus diesem Grund drang sehr laut die Musik der Kirchenorgel bei geöff­neter Tür bis in späte Stunde herüber, womit man versuchte, Vorbeieilende in die Kirche zu locken, um eine gewisse finan­zi­elle Unterstützung für die Restaurierung zu bekommen.
Wie man dem Foto aus meinem Fenster entnehmen kann, war der Abstand zur gegen­über­lie­genden Kirche nicht gerade groß, die Beschallung aber umso größer.
Eigentlich hätte ich rüber­gehen müssen und etwas dafür spenden sollen, dass die Kirchentür geschlossen werde.

 

                           Die Geschichte hinter dem Bild

Budapest – Gellert Therme                                                                                                                          

Im ziem­lich nassen und niese­ligen Budapest Ostern 2013 suchte ich die Stätte auf, wo einige Jahre vorher (angeb­lich) eine schöne Sex‐​Party für die Angestellten einer namhaften deut­schen Versicherung statt­ge­funden haben soll.
Die Gellért-Therme unter­halb der Donau zählt zu den berühm­testen Thermen Budapests und ist dahin­ge­hend auch welt­be­rühmt.
Das ange­glie­derte Hotel (Danubius Hotel Gellért) beher­bergte und belohnte die 100 besten Mitarbeiter im Jahre 2007 mit einer rausch­haften Party.
Lange Jahre später kam es ans Tageslicht – aller­dings sollte man alles nicht zu ernst nehmen, denn so etwas ist als solches voll­kommen normal, aller­dings ein gefun­denes Fressen für Sensationspresse und propa­gan­dis­ti­sche Massenmedien.
Und dass alles über 80.000 Euro gekostet haben soll, ist auch klar – bei 100 Personen kommt das natür­lich schnell zusammen.
Auf einem Plakat an der Fassade des Hotels kündigte sich im Jahre 2013 schon die nächste Feier an.
Die Dame mit großer Oberweite auf dem Plakat drückt ein Auge zu, und dass sollte man auch bei der dama­ligen Belohnungsparty tun, wenn ich einge­laden worden wäre, wäre ich auch mitge­fahren…

 

                            Die Geschichte hinter dem Bild

Amalfiküste – Golf von Salerno

Die Amalfiküsten-Wanderung im Jahre 2012 von Sorrent begin­nend, war meine erste Wanderung über 40 km ohne Unterbrechung (Ü40).
Als ich über den Bergkamm kam, von dem man nach Norden den Golf von Neapel sieht und nach Süden den Golf von Salerno, kam mir das oben zu sehende “Wandgemälde” vor die Linse, was nicht nur die Richtung anzeigt.
Na ja”, dachte ich, “wenn ich die Strecke nicht alleine machen würde, ob ich sie dann über­haupt machen würde?”
Ist aller­dings Ansichtssache…

 

* sh. Foto – Story Vorwort

* sh. Fotos Florenz
* sh. Fotos Amalfiküste

 

(Foto – Story)

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Foto – Story (Teil 5)

                             Die Geschichte hinter dem Bild

Granada – Albaicin (Andalusien)

Bei der “Erklimmung” der Sierra Nevada in Süd‐​Spanien Weihnachten 2014 machte ich einen ersten Stopp in Granada.
Nach einer Nacht im Stadtteil Albaicin, kam mir in den Gassen etwas unter die Nase, was man nicht so häufig unter freiem Himmel findet, und schon gar nicht im heimat­li­chen Deutschland.
Man konnte sich den  Rooibus‐​Cannabis‐​Tee mit einer Schaufel selbst in eine Papp‐​Tüte einfüllen und abge­wogen wurde er drinnen mit einer alten Waage aus den Zeiten der “Tante‐​Emma‐​Läden”.
Nach dem all‐​abendlichen Genuss zuhause im heimi­schen Wohnzimmer, habe ich fast jede Nacht ca. 10 Stunden geschlafen – gut, dass ich zu dem Zeitpunkt erst in den Mittagsstunden an zu arbeiten fing…

 

                                  Die Geschichte hinter dem Bild

Avignon – Pont d’Avignon

Der Besuch Avignons in der südfran­zö­si­schen Provence brachte viel Geschichtliches und Kulturelles an den Tag.
Die Brücke (Pont Saint‐​Bénézet) über den östli­chen Flussarm der Rhone wurde ja schon in einem Lied (“Sur le pont d’Avignon”) verewigt.
Einst führte sie ja über die beiden Arme der Rhone zu dem Wachturm Tour Philippe le Bel und war damals die längste Brücke  Europas (!), jedoch kamen immer wieder Zerstörungen und auch der Zahn der Zeit nagte und nagt an ihr.
Die relativ schmale Brücke endet heute in der Mitte des ersten Rhone-Armes.
Die Brücke ist ja heute eher eine Ruine, aber eine geschichts­träch­tige Ruine…
Als Mitte Oktober 2014 langsam sich die Sonne neigte und die Schatten länger wurden, wollte ich dieses geschichts­träch­tigen Bauwerk zu mindes­tens noch beschreiten – gegen einen kleinen Obolus war dies kurz vor Schließung auch noch möglich – schnell bis an das vordere Ende am 3. Brückenbogen gelaufen, konnte ich den Blick in das Wasser mit Gewächsen unter­halb der Wasseroberfläche fest­halten.
Viel ist ja von einst nicht stehen­ge­blieben, außer mir, wie man dem Foto entnehmen kann…

 

                               Die Geschichte hinter dem Bild

Avignon – Provence

Avignon wird ja nicht umsonst die Stadt der Theater genannt.
Man finden hier ca. 30 Theater, die meisten noch nicht einmal so groß wie eine Garage, alle werden aller­dings bespielt, manche mehr, manche weniger.
Bei meinem Besuch 2014 habe ich versucht, so viele wie möglich zu foto­gra­fieren und vorher muss man sie natür­lich erst einmal finden.
Von außen oftmals eher unscheinbar, muss man hier doch mehr­fach hinsehen, um in der Fassade ein Theater zu erkennen.
Ein Fragment eines kaum zu erken­nenden Theaters mit wein­roter bröcke­liger Fassade. Wer erkennt darin ein Theater ?

 

* sh. Foto – Story Vorwort

* sh. Fotos Granada 
* sh. Fotos Avignon


(Foto – Story)

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Foto – Story (Teil 4)

                               Geschichte hinter dem Bild

Aix‐​en‐​Provence

Meine Mutter hat mich bei meinen Reiseaktivitäten (finan­ziell) immer unter­stützt.
Komischerweise bin ich in vielen Städten schon auf Orte gestoßen, die den Namen meiner Mutter trugen (oder einen ähnli­chen).
“Parque de Marian Luisa” in Sevilla, Louisenstraße in Dresden, Hotel Louisa in Positano an der Amalfiküste, Luisenpark in Mannheim.
Als ich nun am Muttertag (!) des Jahres 2015 als Vergleich zu einer meiner Lieblingsstädte Avignon nach Aix‐​en‐​Provence reiste, bummelte ich durch die Gassen der durch die Prunkstraße Cours Mirabeau geteilten Altstadt.
Nun war es sogar Muttertag, und siehe da, stand ich vor einer Boutique mit Damenoberbekleidung – Boutique Mademoiselle Louise.
Tja, dachte ich, das Schicksal (oder der Zufall?) zeigt mir doch immer wieder, was ich meiner Mutter zu verdanken habe…

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Lago Trasimeno – Umbrien

Die Umrundung des Trasimenischen Sees im August 2015 in Mittel‐​Italien brachte bei 30 Grad nicht nur einen persön­liche Rekord in der zweiten Etappe, sondern neben vielen Eindrücken auch qual­mende Socken.
Am Nordufer liegt das soge­nannte Campo de Sole, eine Art Feld‐​Wiese mit obskuren Skulpturen von Künstlern aus den 80er‐​Jahren.
Ideal für einen Stopp, legte ich hier nicht nur die Wanderkarte beiseite, sondern entle­digte mich auch neben den Schuhen, meiner (qual­menden) Socken.
Dann ging es aller­dings nach einer halben Stunde weiter – und zwar mit Socken…

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Perugia – Umbrien

Als ich im Jahre 2014 von Bologna ausge­hend die Adria herunter gewan­dert bin, habe ich eine Nacht im kleinen Adria‐​Städtchen Pesaro Station gemacht.
Pesaro ist die Geburtsstadt Gioachino Rossini, dem italie­ni­schen Komponisten.
Hier besuchte ich auch sein Geburtshaus (Casa Natale Rossini), was heute ein Museum über Rossinis Kunst und Schaffen beher­bergt.
Fast ein Jahr später, weilte ich in Perugia im eher unbe­kannten Umbrien in Mittel‐​Italien.
Ein Plakat zeigte mir, dass Rossinis Geburtshaus gerade neu reno­viert worden war – quasi ein Wink des Schicksals, noch einmal dorthin zu reisen, also sofort auf nach Pesaro

* sh. Foto‐​Story Vorwort


* sh. Fotos
Aix‐​en‐​Provence
* sh. Fotos Lago Trasimeno
* sh. Fotos Perugia


(Story – Foto)

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Foto – Story (Teil 3)

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Montagne Sainte‐​​Victoire Provence

Bevor ich den Hausberg von Aix‐​en‐​Provence (Montagne Sainte‐​​Victoire) östlich von Aix erklomm,  wälzte ich daheim erst einmal einiges an Literatur.
In der Literatur fand sich mehr­fach die Erläuterung  “…gut ausge­schil­derte Wanderwege”
.
Die Ausschilderung war überall deut­lich zu erkennen (sh. Foto), nur von den “Wanderwegen” keine Spur…
Der Aufstieg auf den 1.000 Meter hohen Berg von Norden war trotz guter Temperaturen somit anstren­gend, da ich zum größten Teil durch blankes, stark aufstei­gendes Gelände musste.
Vor allem die letzte Passage von einem Kloster (Le Prieuré) zum Bergkreuz (Croix de Provence) forderte schon leicht berg­stei­ge­ri­sches Können.
Aber von oben sieht das alles anders aus.
Als es dann fast im Dunkeln wieder herunter ging, zeigten sich nicht nur die fehlenden Wege, sondern auch, dass es herunter oft mühe­voller ist, als herauf, trotz gut sicht­barer Markierungen, die natür­lich auch herunter gut zu erkennen waren.

 

                                    Geschichte hinter dem Bild

Aix‐​en‐​Provence

Genau wie Avignon die Stadt der Theater ist, so ist Aix‐​en‐​Provence die Stadt der Brunnen. Aix beher­bergt unzäh­lige Brunnen, die beim Bummeln durch die Gassen nicht zu über­sehen sind.
Aix ist die Stadt des Wassers und der Thermen.
Der Prunkmeile Cours Mirabeau wird von drei Brunnen unter­bro­chen –  einzelne der unzäh­ligen Brunnen spru­deln mit warmen Wasser, was bei kalten Temperaturen dampft.
Überall in der Stadt sind kleine und größere Brunnen in viel­fäl­tigen Ausführungen zu finden, die auf die Geschichte der Stadt als wich­tiger Stützpunkt auf der Römerstraße verweisen.

In der heutigen Zeit sind viele eher fürs Auge gedacht, doch einzelne zeigen gute Doppeleffekte und auch prak­ti­sche Nutzung.
Sie sehen nicht nur gut aus, sondern dienen auch bei warmen Temperaturen als Kühlungsort z.B. für Getränke.
Schwer zu erkennen sieht man in dem oben zu sehenden Brunnen zwei Backsteine, die unter der Wasseroberfläche liegen.
Man kann also geschickt eine Flasche oder einen Kübel darauf­stellen, und kann somit das Getränk aix‐​gekühlt genießen.
Eine doppelte Nutzung, die weitere Kosten für die Kühlung der Getränke über­flüssig macht.

 

* sh. Foto‐​Story Vorwort

* sh. Fotos Montagne Sainte‐​Victoire
* sh. Fotos Aix‐​en‐​Provence 

 

(Foto – Story)

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Foto – Story (Teil 2)

                              Die Geschichte hinter dem Bild

Canale delle Moline – Bologna

Von dem ehema­lige Kanalsystem, was im Mittelalter ganz Bologna unter­tun­nelte, ist heute nicht mehr viel zu sehen.
Es gibt nur einzelne wenige Stellen, wo ein Kanal noch  zu sehen ist, zu mindes­tens ansatz­weise.
Hauptsächlich geht es um zwei noch heute an wenigen Stellen zu sehende (und hörende) Kanäle, nämlich den Canale delle Moline und den Canale di Reno.
Bei meinen “Forschungen” im Jahre 2016  hörte ich nach langem Suchen das Rauschen des Kanals, aber mich trennte für ein Foto noch ein Drahtzaun, um zum Objekt zu gelangen.
Nachdem ich mich mehr­fach umge­sehen hatte, ob niemand kam, schob ich den locker sitzenden Drahtzaun ganz dreist an die Seite, schlich hinein und konnte so doch noch ein Fotos eines der  “verschwie­genen” Kanäle aus grauer Vorzeit machen…doch dann den Zaun wieder davor und schnell weg !

 

                             Die Geschichte hinter dem Bild

Marrakesch Medina – Marokko

Vor meinem Marrakesch-Aufenthalt Weihnachten 2016 gab man mir den Tipp, in der Medina von Marrakesch doch einmal einen Barbier aufzu­su­chen, was ich dann auch tat.
Es über­raschte mich ein schon leicht marode ausse­hender enger Raum eines marok­ka­ni­schen Barbiers (sh. Foto). Es wirkte schon fast wie eine kleine Folterkammer, bei den Werkzeugen, die dort wohl geordnet, aufge­bahrt lagen.
Coiffure Raja ließ mich in einem seiner Stühle Platz nehmen.
Nach der Frisur ging es weiter, erst eine Rasur und dann eine leichte Nacken‐​Massage.…
Es erin­nerte schon an alte fran­zö­si­sche Filme aus den 50er‐​Jahre, wenn Alain Delon sich im dama­ligen Paris in einem ähnli­chen Stuhl bei einem Friseur (frz. Coiffure) nieder­ließ und erst einmal vorher seine Gauloises ausdrückte.
Ich drückte Raja noch einen Geldschein in die Hand und stürzte mich wieder in der Trubel der Medina.
Doch jetzt kam das Gute – ich brauchte mich 5 Tage nicht zu rasieren, so glatt war Rajas Rasur.
Wie in frühen Jahren, dachte ich, als es  noch keine elek­tri­schen Rasier‐​Apparate gab und die Männer zum Barbier gingen und auf Dauer gesehen auch noch güns­tiger.
Wäre doch gut, wenn man für einen mini­malen Preis im Heimatlande wieder Barbiere aufsu­chen könnte, dann würde ich mich nicht immer so ärgern, wenn das Scherblatt meines Rasier‐​Apparates kaputt geht.                                                                                                                                                  * sh. Foto‐​Story Vorwort                                                                                                                                                                                                                                 * sh. Fotos Marrakesch                                                                                               * sh. Fotos Bologna                                                                                                                                                                                                                                            
(Foto – Story)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Impressum

Foto – Story (Teil 1)

                         Die Geschichte hinter dem Bild

Bucht von Kotor – Montenegro

Bei der Umrundung der Bucht von Kotor Anfang Oktober des Jahres 2018 habe ich mich immer gefragt, was das für Früchte sind, die an den Sträuchern am Rand des Weges die ganze Bucht säumen (?)
In Botanik bin ich nicht so bewan­dert, aus diesem Grunde ließ ich es erst einmal damit bewenden.
An einer Stelle gab es einzelne Anwohner, die die tennis­ball­großen rötli­chen Früchte mit einem Eimer in der Hand ernteten.
Da wurde mein Interesse dann doch noch stärker ange­regt, wodurch ich einen Strauch foto­gra­fierte, um daheim in schlauen Büchern zu blät­tern…
Und des Rätsels Lösung habe ich dann auch gefunden – es sind nämlich Granatäpfel (Pomegranate) und diese sollen sehr gesund sein.
Schade eigent­lich, ich hätte sie also in großen Mengen dort genießen können, ohne etwas dafür ausgeben zu müssen…

 

                            Die Geschichte hinter dem Bild

Tallinn – Estland

Im nörd­li­chen Estland, genauer gesagt in Tallinn, wollte es im Sommer 2017 einfach nicht dunkel werden, woran der Versuch Nachtbilder zu machen (fast) schei­terte.
Noch gegen 1:00 Uhr des Nachts war von (rich­tiger) Dunkelheit noch nichts zu erkennen.
Leicht ermüdet durch das Warten, schlich ich des Nachts nach 1:00 Uhr zurück in meine Hotel in der Unterstadt.
Ich schaute dann aus dem Schrägfenster meines Hotelzimmers unter dem Dach heraus und dachte, dass doch noch eine Erinnerung fest­ge­halten werden sollte.
Die stetig herun­ter­fal­lende Gardine machte es zudem nicht einfach, die Kamera ruhig zu halten.
Tallinn bei Nacht ist doch nicht so ein einfa­ches Unterfangen, auch wenn Hochsommer ist.

 

                          Die Geschichte hinter dem Bild

Ponte Scaligero – Verona

Die Brücke Ponte Scaligero über die Etsch aus dem 14. Jahrhundert ist ein Wahrzeichen der Stadt Verona.
Gut für Fotos zu Tages‐ und Nachtzeit.
Als ich mich dem Objekt im Oktober 2017 näherte, ergab sich plötz­lich eine ganz andere Sichtweise…bzw. “Durchsichtweise”.
Denn gut ist das Motiv auch für einen “Durchblick” durch eine Scheibe an einer Brüstung am Ufer der Etsch, wodurch die Brücke nur verschwommen zu erahnen ist und ein Nichteingeweihter sicher Probleme hätte, darin eine Brücke zu erkennen.
Die Scheibe habe ich aller­dings nicht vorher kaputt­ge­schlagen, sie war schon kaputt…

 

* sh. Foto‐​Story Vorwort

* sh. Fotos Bucht von Kotor
* sh. Fotos
Tallinn 2017
* sh. Fotos Verona


(Foto – Story)

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Foto – Story (Vorwort)

Ein gelun­genes Bild muss einen Überraschungsmoment beinhalten,
der auf den ersten Blick nicht erkennt­lich ist”

Wenn man manche Fotos sieht, fragt man sich, warum derje­nige dieses Foto über­haupt gemacht hat.
Bei einem Foto des  Eiffelturms in Paris braucht man nicht lange zu über­legen, was dahinter steckt – man weiß es sofort, nämlich gar nichts (!).
Aber bei manchen Fotos ist schon eine Erklärung des Schöpfers notwendig, um es zu verstehen, genauso braucht man aller­dings auch ein biss­chen Fantasie.

Jedes dieser Art von Fotos hat somit eine Geschichte und bedarf einer Erläuterung, denn einem neutralen Betrachter stellt das jewei­lige Foto Fragen.
Und da kann man ja  nun meis­tens nur Vermutungen anstellen, oder man bekommt es erläu­tert, wie hier…

Ich nehme jeweils zwei oder drei frag­wür­dige Fotos und deren erläu­ternde Geschichte in einen Teil. Diese Idee ist konti­nu­ier­lich ausbaubar.

Eine sehr gute Anregung dazu gab mir eine begeis­terte reise­freu­dige Bloggerin   (www.lieschenradiesche-reist.com).                                                                  

* Teil 1 /​  * Teil 2  /​  * Teil 3  /​  * Teil 4  /​  * Teil 5  /​  * Teil 6  /​  * Teil 7 /​
* Teil 8 /​  * Teil 9  /​   * Teil 10  /​  * Teil 11  /​ 


©herr­ro­thwan­dert­wieder 2019


(Foto – Story)

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