Igor Mitoraj in Bamberg (Juni 2003)

                  “Die Kunst des Weglassens”

Die Rückfahrt von Bayern Richtung Fulda im Juni 2003 ließ mich im
histo­ri­schen Bamberg einen Stopp machen.
Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht in Venedig gewesen, doch zeigte sich, warum Bamberg oft das “Klein-​Venedig” genannt wird.

Igor Mitoraj in Bamberg (Juni 2003) weiterlesen

Beleuchtung ist alles

                        “Wenn einem ein Licht aufgeht”

Jetzt fragt man sich, wie kommen manche Leute dazu, Straßenlaternen zu fotografieren ?

Tja, foto­gra­fieren kann man natür­lich alles, aber was macht den Reiz aus, eine Straßenlaterne zu fotografieren ?
Bei Türen kann man das ja noch verstehen, denn eine Tür ist ja ein Ursymbol des Lebens, Ein- und Ausgänge, drin – draußen, Verbindungen von draußen nach drinnen…
Straßenlaternen dienen ja eher der Beleuchtung, damit man im Dunkeln den Weg findet.
Tja, das ist aber nur die ober­fläch­liche Bedeutung… Beleuchtung ist alles weiterlesen

Wagner in Verona (1876 /​ 2017)

                  “…plötz­lich steht Wagner vor mir”

Die Prunkmeile Veronas, die Via Mazzini ist immer gut für illustre
Begegnungen.
Sie ist mit weißem und rosa­far­benem Marmor gefliest – ich hatte vorher noch keine Gasse in einer italie­ni­schen Stadt gesehen, die mit Marmor belegt ist.
An diesem Oktobertag strömten wie immer die Menschenmassen über den schon stark belas­teten Marmorboden an den über­la­denen Schaufenstern dahin und ich schaute oft ‘gen Himmel, der leicht bedeckt erschien.
Wagner in Verona (1876 /​​ 2017) weiterlesen

Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte

                      “Der Blick nach Ost-Westen”

Es gibt Momente, die lassen sich nicht in Worte fassen und man weiß in dem Moment, dass sie nicht wiederkehren.
Und dies ist oftmals nur ein Blick, denn ein Blick sagt mehr als 1000 Worte.
Und eine Sekunde kann über den Rest des Lebens entscheiden.
Auch wenn man nicht ins Melancholische abdriftet, kennt jeder den Moment des blanken Entsetzens posi­tiver Art, was jeden vor Staunen stumm werden lässt und in dem Moment weiß man, dass es nicht mehr aus dem Gedächtnis verschwinden wird, bis ans Ende aller Tage…

Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte weiterlesen

Essaouira – Marokko (Dez. 2016)

                          “Die blauen Türen von Essaouira”

Essaouira gilt ja insge­heim als Kontrapunkt zum hekti­schen Marrakesch und wird von vielen Besuchern der Stadt der roten Mauern besucht.

Die Stadt (Essaouira) liegt auf einer Halbinsel und hat eine teil­weise gut erhal­tene Festungsanlage zum Wasser hin (Scala del la Kasbah), die auf die portu­gie­si­sche Geschichte hinweist – mit dem Bau der Mauer wurde im 16. Jahrhundert begonnen, als die Portugiesen einige Landstriche hier eroberten.
In den Schießscharten stehen heute noch eine Anzahl von Kanonen, die wie zum Abschuss bereit zu stehen scheinen. Essaouira – Marokko (Dez. 2016) weiterlesen

Bar Cash in Marrakesch (Dez. 2016)

Wo der Dirham rollt”  oder
“Chaos am Platz der Gehängten”

Wer einmal in Marrakesch war, der weiß, dass dort nicht nur ein totales Chaos herrscht, sondern auch der Rubel rollt, bzw. der Dirham kullert.

Der Menschenschlag in dieser Gegend ist ja der “Händler”.
Wir Deutschen sind gewöhnt, wenn etwas 10 € kostet, auch 10 € auf den Tisch zu blät­tern – ohne wenn und aber.
In Marrakesch und in der Arabischen Welt gibt es aller­dings keine bzw. nur wenige Festpreise.
Bar Cash in Marrakesch (Dez. 2016) weiterlesen

Carnevale di Venezia (2)

                          “Zaubermasken – Maskenzauber”

Es gibt gewisse Tricks, um die jewei­lige Maske ohne störende Touristen zu foto­gra­fieren.

Erst einmal der Trick mit den frühen Morgenstunde (“Morgenstund hat Gold im Mund”).
Hierbei sollte man natür­lich nicht vor großen Hotels warten, sondern einfach spontan durch die Gassen und auch einsam liegende Plätze streifen, um fündig zu werden – denn wer suchet, der findet.

Carnevale di Venezia (2) weiterlesen

Carnevale di Venezia (1)

Wer ist die holde Schöne hinter der erstarrten Maske,
die in Venedig durch die Gassen wandelt?”

Der vene­zia­ni­sche Karneval hat ja eine lange Tradition bis zurück in die Zeit der Serenissima – in dieser Zeit wurde auf eine Art gefeiert, die den Carnevale di Venezia von heute weit in den Schatten stellt.
Darstellungen mit exoti­schen Tieren, Zauberkünstler, Wettkämpfe, Feuerwerke, mensch­liche Pyramiden, Theater-​Aufführungen, das Schlachten von Tieren, Marionetten-​Theater, Astrologen … die Vielfalt kannte keine Grenzen.

Carnevale di Venezia (1) weiterlesen

Stendhal “Rot und Schwarz”

stendhal
                  “Ein wenig Leidenschaft beflü­gelt den Geist,
                                        zu viel löscht ihn aus”
                                                                (Zitat Stendhal)


“Rot und Schwarz” (“Le Rouge et le
Noir”)
 (Anaconda Verlag GmbH Köln 2013, 606 Seiten, ISBN 978–3‑7306–0046‑7)


Einleitung :

Wer schon einige Berichte auf meinem Blog gelesen hat, der wird merken, dass gewisse Namen von Schöpfern, Schriftstellern und Künstlern immer wieder auftauchen.
Und einer dieser Namen ist der fran­zö­si­sche Schriftsteller STENDHAL. 
Stendhal “Rot und Schwarz” weiterlesen

Goldene Regeln Venedig

Wenn ich ein anderes Wort für Musik suche,
so finde ich immer nur eins, nämlich Venedig!”
(Fr.Nietzsche)

Es gibt eine “Stadt”, wo alle Regeln, die woan­ders gelten, außer Kraft gesetzt sind, weil sie keine Stadt ist … und das ist natür­lich VENEDIG.

Es gibt zwei Arten von Städte, Venedig und alle anderen…”

Demgemäß gelten in Venedig Regeln, die woan­ders nicht gelten, nämlich keine…
Aber halt…gewisse Regeln gelten schon, nur gibt es gewisse Grundsätze, die sollte man wissen, bevor man das erste Mal nach Venedig reist. Goldene Regeln Venedig weiterlesen