Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte

                      “Der Blick nach Ost-​Westen”

Es gibt Momente, die lassen sich nicht in Worte fassen und man weiß in dem Moment, dass sie nicht wieder­kehren.
Und dies ist oftmals nur ein Blick, denn ein Blick sagt mehr als 1000 Worte.
Und eine Sekunde kann über den Rest des Lebens entscheiden.
Auch wenn man nicht ins Melancholische abdriftet, kennt jeder den Moment des blanken Entsetzens posi­tiver Art, was jeden vor Staunen stumm werden lässt und in dem Moment weiß man, dass es nicht mehr aus dem Gedächtnis verschwinden wird, bis ans Ende aller Tage…

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Bahia-​Palast Marrakesch (Dez. 2016)

                  “Der Traum von einem eigenem Harem”

Wie man dem obigen Bild entnehmen kann, ging es Frauen in frühen Jahren nicht immer so gut wie heute.
Die Zeit des Harems in der orien­ta­li­schen Welt ist ja zum größten Teil vorbei.
Doch zieht es viele an die Stätten, wo einst die Lust regierte, dies ist nicht unbe­dingt nur das Topkapi-​Serail in Istanbul, was jedem bei diesem Thema einfällt, sondern auch andere Orte früherer Männer-​Herrschaft.
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Rotermanni Kvartal Tallinn (Juni 2017)

                               “Aus Alt wird Neu”

Es gibt gewisse Tricks, wie man aus Alt Neu macht.
Damit meine ich nicht unbe­dingt den Kleidungsstil mancher Menschen oder die Werbung für Kosmetika, sondern die Umwandlung von Schrott in Gold.

Dieses hat man ja im heimi­schen Deutschland auch schon versuchs­weise gestartet, indem man in der Ruhrpott-​Gegend, wo die wahre Kultur ja eher rar gesät ist, aus Schrotthalden “Industrie-​Kultur” gemacht hat.

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Tallinn bei Nacht (Juni 2017)

Bei allen meinen Nacht-​Exkursen der von mir besuchten Städte, ist eines gleich, sie fanden alle in der dunklen Nacht statt – klar, sonst wären es ja keine Nacht-​Exkurse.

Beim dies­jäh­rigen TALLINN-​Besuch sah dies aller­dings anders aus, er fand zwar auch zu nächt­li­cher Stunde statt, nur mit dem Haken, dass es nicht dunkel wurde.

Klingt ein biss­chen abwegig, nur Tallinn hat erst einmal eine Zeitverschiebung um eine Stunde nach vorne, zwei­tens war es Hochsommer und drit­tens liegt ja Tallinn sehr hoch im Norden, nur 80 km unter­halb von Helsinki, wo es gene­rell im Sommer länger hell ist.
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Die Türen von Tallinn (Juni 2017)

                              “Von Tür zu Tür”

Nach den Doorknocker von Bologna und den Blauen Türen von Essaouira  in Marokko, geht es diesmal zu den Ein- und Ausgängen im hohen estlän­di­schen TALLINN.

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Jardin Majorelle – Marrakesch (Dez. 2016)

Majorelle-​Blau – Chagall-​Blau – Yves-​Klein-​Blau – Urnen-​Blau”

Bei den zauber­haften Gärten, die Marrakesch besitzt, stechen zwei heraus. Der eine, den keiner kennt, und der andere, den jeder kennt.
Kaum einer kennt den Jardin Secret und es war ja auch eher Zufall, als ich im 27° Grad warmen Marrakesch in der Weihnachtszeit im Jahre 2016 durch die Gassen schlich und diesen fand.
Und dadurch, dass ihn kaum einer kennt, hatte er im Nachhinein gesehen noch mehr Reiz, als der, den jeder kennt, doch ohne den, wäre ein Marrakesch-Besuch sinnlos…
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Castell’ Arquato (Aug. 2011)

Weh uns, wir sind geschlagen
und flüchtig vor dem Feind !
Schon tobt er vor den Mauern
und droht mit Untergang!”

 (Richard Wagner, Die Feen)

              “Wer bedroht hier eigent­lich wen?”

Seit es Menschen gibt, gibt es Kriege, sodass man sich manchmal fragt, warum sich Menschen nicht vertragen können (?).
Anstatt Hand in Hand zu arbeiten, kämpft einer gegen den anderen.
Vom Wunsch, dass die Menschen in Frieden zusammen leben, ist man noch sehr weit entfernt.
So ist das heute und so war das schon immer und wird es auch immer sein, aus… basta…
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Palermo bei Nacht (Dez. 2008)

                       “Mafia in der Nacht”

PALERMO galt schon immer als die Hochburg der Mafia in frühen Jahren, wie auch heute.
Dieses sollte man sich bei einem Besuch in Sizilien aller­dings nicht vor Augen halte, warum…?
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Fano Adria (Mai 2014)

                                   “Perle an der Adria”

Bei den Vorbereitungen meiner Wanderung unter­halb von Rimini begin­nend, die Adria herunter im Mai 2014, fiel mir bei vorhe­riger Recherche auf, dass der Ort Fano oftmals zweimal verzeichnet ist.
Einmal mit einem ganz normalen O geschrieben und einmal mit einem durch­ge­stri­chenen Ø.
Das zweite erin­nert an etwas Skandinavisches und so ist es auch, Fanø ist nämlich eine kleine däni­sche Insel in der Nordsee, was man überall nach­lesen kann.

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Le Jardin Secret – Marrakesch (Dez. 2016)

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Das Leben entflieht, drum zeig dich nicht so wähle­risch gegen das Glück,
das sich bietet, genieße es schnell.”
(Stendhal, Die Kartause von Parma, 1839)


Das Chaos und die Hektik in der Medina von Marrakesch lässt gewisse Ruhestätten notwendig werden – und diese Ruhestätten sind in der marok­ka­ni­schen Handelsmetropole nicht unbe­dingt die unzäh­ligen Museen und Paläste, sondern geschickt ange­legte “Gärten”.

Der bekann­teste “Garten” dieser Art ist der Jardin Majorelle im Norden, außer­halb der Medina gelegen, der 1980 vom fran­zö­si­schen Modedesigner Yves Saint Laurent aufge­kauft wurde und dessen Asche nach seinem Tode hier verstreut wurde (!) Le Jardin Secret – Marrakesch (Dez. 2016) weiter­lesen

Essaouira (Dez. 2016)

                          “Die blauen Türen von Essaouira”

Essaouira gilt ja insge­heim als Kontrapunkt zum hekti­schen Marrakesch und wird von vielen Besuchern der Stadt der roten Mauern besucht.

Die Stadt (Essaouira) liegt auf einer Halbinsel und hat eine teil­weise gut erhal­tene Festungsanlage zum Wasser hin (Scala del la Kasbah), die auf die portu­gie­si­sche Geschichte hinweist – mit dem Bau der Mauer wurde im 16. Jahrhundert begonnen, als die Portugiesen einige Landstriche hier eroberten.
In den Schießscharten stehen heute noch eine Anzahl von Kanonen, die wie zum Abschuss bereit zu stehen scheinen. Essaouira (Dez. 2016) weiter­lesen

Bar Cash in Marrakesch (Dez. 2016)

Wo der Dirham rollt”  oder
Chaos am Platz der Gehängten”

Wer einmal in Marrakesch war, der weiß, dass dort nicht nur ein totales Chaos herrscht, sondern auch der Rubel rollt, bzw. der Dirham kullert.

Der Menschenschlag in dieser Gegend ist ja der “Händler”.
Wir Deutschen sind gewöhnt, wenn etwas 10 € kostet, auch 10 € auf den Tisch zu blät­tern – ohne wenn und aber.
In Marrakesch und in der Arabischen Welt gibt es aller­dings keine bzw. nur wenige Festpreise.
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