“George Sand auf Malle”
GEORGE SAND ist das Synonym für Amantine-Aurore-Lucile Dupin (1804–76) und ist ja hauptsächlich bekannt als Muse von FREDERIC CHOPIN.
Doch hinter diesem ins Männliche verdrehten Namen steckt noch viel mehr.
Sie war im konservativen Frankreich durch unkonventionelle Lebensweise für ein freies, gleichberechtigtes Leben der Frau aktiv.
Und dieses für die damalige Zeit mit abwegigen Angewohnheiten, die nicht immer auf Zustimmung stießen.
Sie hatte zwei Kinder und “verschwand” aus ihrer Ehe mit 27 Jahren (!), ging mehrere Musenbeziehungen ein (Alfred de Musset, Frédéric Chopin) und war gleichzeitig Freundin und Beraterin einflussreicher Persönlichkeiten aus Kultur und Politik.
Franz Liszt, Marie d’ Agoult, Honore de Balzac, Eugene Delacroix, Victor Hugo, Gustave Flaubert gehörten zu ihrem engeren Freundeskreis.
Sie zog nach dem “Verlassen” ihrer Ehe nach Paris und lebte fortan vom Schreiben.
Die Annahme des männlichen Namens George Sand wählte Sie, um eventuelle Einschränkungen für weibliche Autorinnen zu umgehen (keine schlechte Idee!).
Oftmals trug sie Männerkleidung und rauchte auch von Zeit zu Zeit gerne einmal eine Zigarre (kann man kaum fassen).
