Foto – Story (Teil 12)

Die Geschichte hinter dem Bild

Fulda – Parkplatz Weimarer Straße

Meine Stationstour Mai/​Juni 2003 war die erste Tour in dieser Form, auf die noch 5 weitere folgen sollten.
Nur “Nichts ist so schön wie beim ersten Mal!“
Dadurch ist mir von dieser Tour, obwohl es 16 Jahre her ist, auch viel in meinem (emotio­nalen) Gedächtnis geblieben.
Zum Beispiel der “schönste Parkplatz in Deutschland”.
Hört sich nicht schlecht an, war es auch nicht.
Denn auf dem Rückweg von Bayern über Bamberg Richtung Kassel machte ich Station in Fulda.
Auf einem Parkplatz an der Weimarer Straße fand ich ein rich­tiges Idyll direkt an der Fulda mit einem Blick nach Kloster Frauenberg.
So etwas bleibt hängen, genau wie ich dort hängen blieb.
In meinem moos­grünen Omega, der zu dem Zeitpunkt schon stark auf die 200.000 km ging, habe ich dann 2 Nächte im Auto auf diesem Parkplatz verbracht und natür­lich Fulda genossen.
Somit ist dieser Parkplatz in meinem Gedächtnis veran­kert.
Es ist übri­gens das einzige Foto, was ich von dem Wagen habe, denn ich bin nicht der Typ, der seine Autos foto­gra­fiert, die ja eher (teure) Gebrauchsgegenstände sind, trotzdem hat er mich auf einigen meiner Touren (auch als Bett) begleitet – Ehre wem Ehre gebührt…


Die Geschichte hinter dem Bild

Elbtal – Loschwitz

Die äußere Neustadt von Dresden mit ihrem Szenenviertel beher­bergte mich bei meiner Stations‐​Tour 2005.
Hier bietet es sich gera­dezu an, einmal eine Strecke auf sich zu nehmen, die nicht nur mit dem Schiff ihren Reiz hat, sondern auch zu Fuß.
Und dies ist die Strecke Richtung Osten nach Loschwitz durch das Elbtal.
Vorbei an Weinhängen und kleinen Schlössern nähert man sich dem Wunder einer Brücke, dem Blauen Wunder (Loschwitzer Brücke).
Und unter diesem “Brücken‐​Wunder” gibt es noch etwas Wunderbares, nämlich eine eisge­kühlte Waldmeister‐​Brause, die ich in unseren Gefilden selten zu Gesicht bzw. auf die Zunge bekommen habe.
Jetzt näherte ich mich im September 2005 auf der oberen Seite der Elbe dem kleinen Ort Loschwitz.
Die ersten Fachwerkhäuser zeigen inter­es­sante “Kunstwerke” auf ihren Fassaden.
Bei einem blieb ich inter­es­siert stehen (sh. Foto), denn es wurde von einem schlauen Spruch geziert :
“Wer sein Geld verlieren will und weiß nicht wie, der baue alte Häuser aus, oder spiele Lotterie“
Das machte mich doch stutzig, denn ich hatte gerade die Probezeit meiner Tätigkeit bei dem größten Anbieter von Systemlotto über­standen, und dann dieser Spruch (?)
Da fragte ich mich doch, ob dieses wirk­lich der rich­tige Arbeitsplatz sei…


Die Geschichte hinter dem Bild

Teatro Comunale di Ferrara

Bei meinem dritten Bologna-Aufenthalt im Jahre 2016 machte ich einen Abstecher in das nörd­lich gele­gene Ferrara.
Ferrara klam­mert einen nicht unbe­dingt, neben der Altstadt, der Kathedrale und dem mittel­al­ter­li­chen Castello Estense ist ein Besuch schon nach 2–3 Stunden erle­digt.
Das dort ansäs­sige Teatro Comunale di Ferrara hat einen guten Ruf, auch wenn große Opernaufführungen eher selten sind.
Wie überall in Italien, so hat man auch hier keine Chance das Theater einmal zu besich­tigen, die Häuser sind den Italienern “heilig” und sind nur zu Veranstaltungen für Besucher dieser geöffnet.
Im oval gebauten Innenhof (Rotonda Foschini), der ausnahms­weise für das normale Fußvolk zu betreten ist, hat man Fenster so gestaltet, dass sie gar keine Fenster mehr sind, sondern eine Art Rahmen für Fotos von Veranstaltungen. Eine sehr gute Idee, besser als normale Plakate.
Eines dieser “Fenster” zeigt ein Foto aus einer Veranstaltung aus dem Jahre 2006 (10 Jahre her), laut Untertitel etwas Choreografisches, was das Thema des Phänomens der Maria Callas, der großen Opern‐​Diva als Inhalt gehabt haben muss.
Eine Reihe von Damen sitzen mit dem Rücken (sh. Foto) zum Betrachter und mit Phantasie erkennt man darin die Callas von hinten.
Als beste Darstellerin der Norma in Bellinis Norma”, was ich im Jahre 2018 rezi­piert habe, ist die Callas für mich schon inter­es­sant, aber leider war ich 10 Jahre zu spät in Ferrara…aber es war ja anschei­nend nur eine choreo­gra­fi­sche Hommage an die Callas und nicht Bellinis Norma”…aber nun mal 10 Jahre zu spät.

* sh. Foto‐​Story Vorwort


* sh. Fotos Germany
* sh. Fotos Dresden
* sh. Fotos Ferrara


(Foto – Story)


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