Essaouira (Dez. 2016)

                          “Die blauen Türen von Essaouira”

Essaouira gilt ja insge­heim als Kontrapunkt zum hekti­schen Marrakesch und wird von vielen Besuchern der Stadt der roten Mauern besucht.

Die Stadt (Essaouira) liegt auf einer Halbinsel und hat eine teil­weise gut erhal­tene Festungsanlage zum Wasser hin (Scala del la Kasbah), die auf die portu­gie­si­sche Geschichte hinweist – mit dem Bau der Mauer wurde im 16. Jahrhundert begonnen, als die Portugiesen einige Landstriche hier eroberten.
In den Schießscharten stehen heute noch eine Anzahl von Kanonen, die wie zum Abschuss bereit zu stehen scheinen. Essaouira (Dez. 2016) weiter­lesen

Bar Cash in Marrakesch (Dez. 2016)

Wo der Dirham rollt”  oder
Chaos am Platz der Gehängten”

Wer einmal in Marrakesch war, der weiß, dass dort nicht nur ein totales Chaos herrscht, sondern auch der Rubel rollt, bzw. der Dirham kullert.

Der Menschenschlag in dieser Gegend ist ja der “Händler”.
Wir Deutschen sind gewöhnt, wenn etwas 10 € kostet, auch 10 € auf den Tisch zu blät­tern – ohne wenn und aber.
In Marrakesch und in der Arabischen Welt gibt es aller­dings keine bzw. nur wenige Festpreise.
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Torquato Tasso Sorrent (Sept. 2012)

Tasso – Goethe – Wagner – Nietzsche
“Das Sorrent-​Schock-​Erlebnis”

Es gibt Städte, in denen sich mehrere großen Namen vereinen, obwohl diese Städte oftmals kaum eine größere Bedeutung haben und man vermutet auf den ersten Blick gar nicht die tiefere Bedeutung dieses Ortes.

Und so eine Stadt ist SORRENT am Golf von Neapel.

Eine mittel­große Stadt – eher ein Ort mit tief herab­stür­zenden Tuffstein-​Felswänden zum Meer hin.
Wenn man sich von Neapel mit dem Schiff Sorrent nähert, sieht man 40 Meter hohe Steilwände mit Luxus-​Hotels, die über dem Abgrund zu hängen scheinen. Torquato Tasso Sorrent (Sept. 2012) weiter­lesen

Carnevale di Venezia (2)

                          “Zaubermasken – Maskenzauber”

Es gibt gewisse Tricks, um die jewei­lige Maske ohne störende Touristen zu foto­gra­fieren.

Erst einmal der Trick mit den frühen Morgenstunde (“Morgenstund hat Gold im Mund”).
Hierbei sollte man natür­lich nicht vor großen Hotels warten, sondern einfach spontan durch die Gassen und auch einsam liegende Plätze streifen, um fündig zu werden – denn wer suchet, der findet.

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Carnevale di Venezia (1)

Wer ist die holde Schöne hinter der erstarrten Maske,
die in Venedig durch die Gassen wandelt?”

Der vene­zia­ni­sche Karneval hat ja eine lange Tradition bis zurück in die Zeit der Serenissima – in dieser Zeit wurde auf eine Art gefeiert, die den Carnevale di Venezia von heute weit in den Schatten stellt.
Darstellungen mit exoti­schen Tieren, Zauberkünstler, Wettkämpfe, Feuerwerke, mensch­liche Pyramiden, Theater-​Aufführungen, das Schlachten von Tieren, Marionetten-​Theater, Astrologen … die Vielfalt kannte keine Grenzen.

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Stendhal “Rot und Schwarz”

stendhal
                  “Ein wenig Leidenschaft beflü­gelt den Geist,
                                        zu viel löscht ihn aus”
                                                                (Zitat Stendhal)


Rot und Schwarz” (“Le Rouge et le
Noir”)
 (Anaconda Verlag GmbH Köln 2013, 606 Seiten, ISBN 978–3-7306–0046-7)


Einleitung:

Wer schon einige Berichte auf meinem Blog gelesen hat, der wird merken, dass gewisse Namen von Schöpfern, Schriftstellern und Künstlern immer wieder auftau­chen.
Und einer dieser Namen ist der fran­zö­si­sche Schriftsteller STENDHAL. 
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Avignon bei Nacht (Okt. 2014)

Sur le pont d’Avignon
 L’on y danse, l’on y danse

 Sur le pont d’Avignon
 L’on y danse tout en rang”
(Die Brücke von Avignon)

Ein jeder kennt das Gefühl, wenn man endlich an dem Ort ist, für den man schon lange gespart hat, lange Vorbereitungen getroffen hat, Terminabsprachen, Urlaubsplanstreitereien mit Kollegen…den Ort, den man bis dato nur aus der Literatur oder von Fotos kennt … dort, wo man schon so lange hin will…
…und dann ist man da ! Avignon bei Nacht (Okt. 2014) weiter­lesen

Perugia bei Nacht (Aug. 2015)

                            “Weile auf der Meile ohne Eile”

Städte mit Hauptachsen haben ja einen Vorteil, man kann sich nicht verlaufen, oder wenn, kann man sich immer an der Hauptmeile orien­tieren.
Außerdem sind nächt­liche Wandlungen immer so, dass man sich letzt­end­lich wieder Richtung Hauptmeile wenden kann. Perugia bei Nacht (Aug. 2015) weiter­lesen

Sevilla bei Nacht (Dez. 2014)

      “Wer Sevilla nie gesehen, hat noch kein Wunder gesehen”

So lautet ein altes Sprichwort…
Und da ich ja für Wunder immer offen bin, zog es mich über die Weihnachtstage 2014 zum Wunder hin, nämlich nach Sevilla, in deren Altstadt Santa Cruz.
Sevilla bei Nacht (Dez. 2014) weiter­lesen

Bologna bei Nacht (Aug. 2011)

                   “Am Tage rot und in der Nacht gold” 

Bei der Lösung von Wohnraumproblemen  ging es ja um drei exem­pla­ri­sche Beispiele, nämlich die Städte NEAPEL, VENEDIG und BOLOGNA.

In jeder dieser Städte gibt es ein abso­lutes Muss…
…man muss sie in der Nacht erlebt haben.

Dies bedeutet, die Atmosphäre der Stadt in nächt­li­cher Stunde zu erleben, wenn die Stadt nicht die ist, die sie am Tag ist – quasi das andere Gesicht der Stadt erkennen… Bologna bei Nacht (Aug. 2011) weiter­lesen

Riga bei Nacht (Juni 2008)

                           Ursymbole des Lebens

Wenn man bei einem ersten Aufenthalt in RIGA durch die Stadt schlen­dert, dann fragt man sich genau das, was man sich beim Anblick einer schönen Frau fragt…
Wie mag das erst in der Nacht sein…? Riga bei Nacht (Juni 2008) weiter­lesen

Florenz bei Nacht (Aug. 2014)

Bei allem Fluchen über die Preise und das Überlaufensein dieser Kunstmetropole am Arno, kann man eins nicht leugnen.

FLORENZ bietet für den (denkenden und fühlenden) Fotografen eine ideale Kulisse für krea­tive Ergüsse der Fotografie.
Egal, was man foto­gra­fiert (auch wenn es darauf ankommt, wie man es foto­gra­fiert), kann man leicht den Hauch früherer Jahre auf den Plätze und in den Gassen einfangen.
Man braucht kein Fachmann sein… Florenz bei Nacht (Aug. 2014) weiter­lesen