Stendhal “Rot und Schwarz”

stendhal
                  “Ein wenig Leidenschaft beflü­gelt den Geist,
                                        zu viel löscht ihn aus”
                                                                (Zitat Stendhal)


Rot und Schwarz” (“Le Rouge et le
Noir”)
 (Anaconda Verlag GmbH Köln 2013, 606 Seiten, ISBN 978–3-7306–0046-7)


Einleitung:

Wer schon einige Berichte auf meinem Blog gelesen hat, der wird merken, dass gewisse Namen von Schöpfern, Schriftstellern und Künstlern immer wieder auftau­chen.
Und einer dieser Namen ist der fran­zö­si­sche Schriftsteller STENDHAL. 
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Goldene Regeln Venedig

Wenn ich ein anderes Wort für Musik suche,
so finde ich immer nur eins, nämlich Venedig!”
(Fr.Nietzsche)

Es gibt eine “Stadt”, wo alle Regeln, die woan­ders gelten, außer Kraft gesetzt sind, weil sie keine Stadt ist … und das ist natür­lich VENEDIG.

Es gibt zwei Arten von Städte, Venedig und alle anderen…”

Demgemäß gelten in Venedig Regeln, die woan­ders nicht gelten, nämlich keine…
Aber halt…gewisse Regeln gelten schon, nur gibt es gewisse Grundsätze, die sollte man wissen, bevor man das erste Mal nach Venedig reist. Goldene Regeln Venedig weiter­lesen

… gut REISEN schlecht …

    “Schopenhauer ist wie ein Blitz in mein Gehirn einge­schlagen!”
(Richard Wagner)

Es gibt keinen Philosophen, der im späteren Werk Richard Wagners so eine Bedeutung hatte, wie Arthur Schopenhauer.

Einen muss man lesen, jedes Wort von ihm und keine Zeile über ihn, nur jedes Wort von ihm…” … gut REISEN schlecht … weiter­lesen

Das Bild als Schein der Wirklichkeit

                            “Schau in den Spiegel Baby”

Schopenhauer war der festen Überzeugung, dass die Welt als solches gar nicht exis­tiert, sondern, dass es diese nur im Kopf des Menschen gibt. 
(“Die Welt als Wille und Vorstellung” – Arthur Schopenhauer)

Jeder Mensch ist anders, weil sich jeder anders entwi­ckelt und um einen herum entwi­ckelt sich auch alles – man entwi­ckelt sich quasi in einer Entwicklung. Das Bild als Schein der Wirklichkeit weiter­lesen

Beschilderungen (2)

                                 “Wer suchet, der findet”

Nachdem man im 1. Teil gesehen hat, dass alles in Italien anders ange­gangen wird, als in heimi­schen Deutschland, fragt man sich natür­lich, wie das Problem denn in anderen Ländern Europas gelöst wird. Beschilderungen (2) weiter­lesen

Beschilderungen Italien (1)

                             “Wer suchet, der findet”

Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, da konnte man auch ohne Navigator alles finden.
Vielleicht erin­nern sich noch einige daran – jedes Haus hatte ein kleines, recht­eckiges, blaues Schild mit der Hausnummer in weißer Schrift darauf und dementspre­chend gab, bzw. es gibt sie ja noch, Straßenschilder in demselben Blauton, auf denen gut lesbar der Name der Straße stand/​steht.
Die letz­teren gibt es ja noch, doch die Hausnummern sind so gut wie verschwunden, weil nämlich ab einem gewissen Zeitpunkt jeder meinte, die Hausnummer seines Heimes indi­vi­duell, so wie er lustig ist, zu gestalten.
Der Haken an der Sache ist der, dass man kaum noch ein Haus in einer fremden Stadt finden kann.
Und so kam es zur Erfindung des Navigators, denn ohne diesen würde man ja umher­irren ohne Ende. Beschilderungen Italien (1) weiter­lesen

Wohnraum italienischer Städte

Wie macht man aus Wenig mehr?”

Wer kennt das nicht ?
Nun hat man schon seine eigene Wohnung und trotzdem passt nicht alles rein. Nun ist die Partnerin endlich ausge­zogen und trotzdem hat man Probleme, die eigenen Sachen unter­zu­bringen.
Was fehlt ? Natürlich der Platz.
Dieses ist aller­dings relativ, denn man kann aus jeder kleinen Wohnung eine große machen und aus jeder großen, ein kleine.
Es kommt nur auf die Verteilung an.
Nur gibt es bestimmte Städte, da ist das Ganze nicht so einfach.
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Italienreisende des 18./19. Jh.

ITALIEN  war schon immer ein Sehnsuchtsland der Deutsche, und nicht nur der Deutschen.
Man greift aller­dings immer gerne auf den ersten “Italienreisenden” zurück, und der kam aus Deutschland, nämlich J.W.v.Goethe, der einein­halb Jahre von 1786 bis 1788 Italien durch­streifte und dies als seine “Wiedergeburt” bezeich­nete.

Allerdings gab es auch noch einige andere, die sich an das damals nicht einfache Unternehmen machten, ein Land wie Italien von Norden nach Süden zu durch­streifen. Italienreisende des 18./19. Jh. weiter­lesen

Doorknocker (Bologna 2011)

       “Deutsches und italie­ni­sches Denken

Ein Phänomen, was mir in vielen Städten in Italien (und sicher­lich auch anderswo) aufge­fallen ist, sind soge­nannte Doorknocker.

Was sind Doorknocker ?
Bei einer einfa­chen Übersetzung sind es Türschlösser oder Türklopfer.
Kennt jeder aus alten Krimifilmen, wenn der Butler, der ja immer der Mörder war, an die massiven Holztüren anklopfte.
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