Giardino Giusti Verona (Okt. 2017)

                           “Goethes Garten”

Auf GoethesItalienische Reise” kann man ja bei einem Italienbesuch  sehr gut zurück­greifen.
Goethe hatte auf dem Hinweg aller­dings nur eins im Kopf, nach Rom, nach Rom, nach Rom
Dadurch sind einige andere bedeu­tende Städte ausge­nommen Venedig (28.09.–14.10.1786), auf der Strecke geblieben, wo es sicher auch in dama­liger Zeit einiges mehr zu sehen gab und wofür ein Tag nicht ausreicht.
Giardino Giusti Verona (Okt. 2017) weiter­lesen

Bahia-​Palast Marrakesch (Dez. 2016)

                  “Der Traum von einem eigenem Harem”

Wie man dem obigen Bild entnehmen kann, ging es Frauen in frühen Jahren nicht immer so gut wie heute.
Die Zeit des Harems in der orien­ta­li­schen Welt ist ja zum größten Teil vorbei.
Doch zieht es viele an die Stätten, wo einst die Lust regierte, dies ist nicht unbe­dingt nur das Topkapi-​Serail in Istanbul, was jedem bei diesem Thema einfällt, sondern auch andere Orte früherer Männer-​Herrschaft.
Bahia-​​Palast Marrakesch (Dez. 2016) weiter­lesen

Rotermanni Kvartal Tallinn (Juni 2017)

                               “Aus Alt wird Neu”

Es gibt gewisse Tricks, wie man aus Alt Neu macht.
Damit meine ich nicht unbe­dingt den Kleidungsstil mancher Menschen oder die Werbung für Kosmetika, sondern die Umwandlung von Schrott in Gold.

Dieses hat man ja im heimi­schen Deutschland auch schon versuchs­weise gestartet, indem man in der Ruhrpott-​Gegend, wo die wahre Kultur ja eher rar gesät ist, aus Schrotthalden “Industrie-​Kultur” gemacht hat.

Rotermanni Kvartal Tallinn (Juni 2017) weiter­lesen

Die Türen von Tallinn (Juni 2017)

                              “Von Tür zu Tür”

Nach den Doorknocker von Bologna und den Blauen Türen von Essaouira  in Marokko, geht es diesmal zu den Ein- und Ausgängen im hohen estlän­di­schen TALLINN.

Die Türen von Tallinn (Juni 2017) weiter­lesen

Jardin Majorelle – Marrakesch (Dez. 2016)

Majorelle-​Blau – Chagall-​Blau – Yves-​Klein-​Blau – Urnen-​Blau”

Bei den zauber­haften Gärten, die Marrakesch besitzt, stechen zwei heraus. Der eine, den keiner kennt, und der andere, den jeder kennt.
Kaum einer kennt den Jardin Secret und es war ja auch eher Zufall, als ich im 27° Grad warmen Marrakesch in der Weihnachtszeit im Jahre 2016 durch die Gassen schlich und diesen fand.
Und dadurch, dass ihn kaum einer kennt, hatte er im Nachhinein gesehen noch mehr Reiz, als der, den jeder kennt, doch ohne den, wäre ein Marrakesch-Besuch sinnlos…
Jardin Majorelle – Marrakesch (Dez. 2016) weiter­lesen

Castell’ Arquato (Aug. 2011)

Weh uns, wir sind geschlagen
und flüchtig vor dem Feind !
Schon tobt er vor den Mauern
und droht mit Untergang!”

 (Richard Wagner, Die Feen)

              “Wer bedroht hier eigent­lich wen?”

Seit es Menschen gibt, gibt es Kriege, sodass man sich manchmal fragt, warum sich Menschen nicht vertragen können (?).
Anstatt Hand in Hand zu arbeiten, kämpft einer gegen den anderen.
Vom Wunsch, dass die Menschen in Frieden zusammen leben, ist man noch sehr weit entfernt.
So ist das heute und so war das schon immer und wird es auch immer sein, aus… basta…
Castell’ Arquato (Aug. 2011) weiter­lesen

Fano Adria (Mai 2014)

                                   “Perle an der Adria”

Bei den Vorbereitungen meiner Wanderung unter­halb von Rimini begin­nend, die Adria herunter im Mai 2014, fiel mir bei vorhe­riger Recherche auf, dass der Ort Fano oftmals zweimal verzeichnet ist.
Einmal mit einem ganz normalen O geschrieben und einmal mit einem durch­ge­stri­chenen Ø.
Das zweite erin­nert an etwas Skandinavisches und so ist es auch, Fanø ist nämlich eine kleine däni­sche Insel in der Nordsee, was man überall nach­lesen kann.

Fano Adria (Mai 2014) weiter­lesen

Le Jardin Secret – Marrakesch (Dez. 2016)

jardin-secret-logo-2
Das Leben entflieht, drum zeig dich nicht so wähle­risch gegen das Glück,
das sich bietet, genieße es schnell.”
(Stendhal, Die Kartause von Parma, 1839)


Das Chaos und die Hektik in der Medina von Marrakesch lässt gewisse Ruhestätten notwendig werden – und diese Ruhestätten sind in der marok­ka­ni­schen Handelsmetropole nicht unbe­dingt die unzäh­ligen Museen und Paläste, sondern geschickt ange­legte “Gärten”.

Der bekann­teste “Garten” dieser Art ist der Jardin Majorelle im Norden, außer­halb der Medina gelegen, der 1980 vom fran­zö­si­schen Modedesigner Yves Saint Laurent aufge­kauft wurde und dessen Asche nach seinem Tode hier verstreut wurde (!) Le Jardin Secret – Marrakesch (Dez. 2016) weiter­lesen

Essaouira (Dez. 2016)

                          “Die blauen Türen von Essaouira”

Essaouira gilt ja insge­heim als Kontrapunkt zum hekti­schen Marrakesch und wird von vielen Besuchern der Stadt der roten Mauern besucht.

Die Stadt (Essaouira) liegt auf einer Halbinsel und hat eine teil­weise gut erhal­tene Festungsanlage zum Wasser hin (Scala del la Kasbah), die auf die portu­gie­si­sche Geschichte hinweist – mit dem Bau der Mauer wurde im 16. Jahrhundert begonnen, als die Portugiesen einige Landstriche hier eroberten.
In den Schießscharten stehen heute noch eine Anzahl von Kanonen, die wie zum Abschuss bereit zu stehen scheinen. Essaouira (Dez. 2016) weiter­lesen

Torquato Tasso Sorrent (Sept. 2012)

Tasso – Goethe – Wagner – Nietzsche
“Das Sorrent-​Schock-​Erlebnis”

Es gibt Städte, in denen sich mehrere großen Namen vereinen, obwohl diese Städte oftmals kaum eine größere Bedeutung haben und man vermutet auf den ersten Blick gar nicht die tiefere Bedeutung dieses Ortes.

Und so eine Stadt ist SORRENT am Golf von Neapel.

Eine mittel­große Stadt – eher ein Ort mit tief herab­stür­zenden Tuffstein-​Felswänden zum Meer hin.
Wenn man sich von Neapel mit dem Schiff Sorrent nähert, sieht man 40 Meter hohe Steilwände mit Luxus-​Hotels, die über dem Abgrund zu hängen scheinen. Torquato Tasso Sorrent (Sept. 2012) weiter­lesen

Carnevale di Venezia (2)

                          “Zaubermasken – Maskenzauber”

Es gibt gewisse Tricks, um die jewei­lige Maske ohne störende Touristen zu foto­gra­fieren.

Erst einmal der Trick mit den frühen Morgenstunde (“Morgenstund hat Gold im Mund”).
Hierbei sollte man natür­lich nicht vor großen Hotels warten, sondern einfach spontan durch die Gassen und auch einsam liegende Plätze streifen, um fündig zu werden – denn wer suchet, der findet.

Carnevale di Venezia (2) weiter­lesen

Carnevale di Venezia (1)

Wer ist die holde Schöne hinter der erstarrten Maske,
die in Venedig durch die Gassen wandelt?”

Der vene­zia­ni­sche Karneval hat ja eine lange Tradition bis zurück in die Zeit der Serenissima – in dieser Zeit wurde auf eine Art gefeiert, die den Carnevale di Venezia von heute weit in den Schatten stellt.
Darstellungen mit exoti­schen Tieren, Zauberkünstler, Wettkämpfe, Feuerwerke, mensch­liche Pyramiden, Theater-​Aufführungen, das Schlachten von Tieren, Marionetten-​Theater, Astrologen … die Vielfalt kannte keine Grenzen.

Carnevale di Venezia (1) weiter­lesen