Jardin Majorelle – Marrakesch (Dez. 2016)

Majorelle-​Blau – Chagall-​Blau – Yves-​Klein-​Blau – Urnen-​Blau”

Bei den zauber­haften Gärten, die Marrakesch besitzt, stechen zwei heraus. Der eine, den keiner kennt, und der andere, den jeder kennt.
Kaum einer kennt den Jardin Secret und es war ja auch eher Zufall, als ich im 27° Grad warmen Marrakesch in der Weihnachtszeit im Jahre 2016 durch die Gassen schlich und diesen fand.
Und dadurch, dass ihn kaum einer kennt, hatte er im Nachhinein gesehen noch mehr Reiz, als der, den jeder kennt, doch ohne den, wäre ein Marrakesch-Besuch sinnlos…
Jardin Majorelle – Marrakesch (Dez. 2016) weiter­lesen

Castell’ Arquato (Aug. 2011)

Weh uns, wir sind geschlagen
und flüchtig vor dem Feind !
Schon tobt er vor den Mauern
und droht mit Untergang!”

 (Richard Wagner, Die Feen)

              “Wer bedroht hier eigent­lich wen?”

Seit es Menschen gibt, gibt es Kriege, sodass man sich manchmal fragt, warum sich Menschen nicht vertragen können (?).
Anstatt Hand in Hand zu arbeiten, kämpft einer gegen den anderen.
Vom Wunsch, dass die Menschen in Frieden zusammen leben, ist man noch sehr weit entfernt.
So ist das heute und so war das schon immer und wird es auch immer sein, aus… basta…
Castell’ Arquato (Aug. 2011) weiter­lesen

Fano Adria (Mai 2014)

                                   “Perle an der Adria”

Bei den Vorbereitungen meiner Wanderung unter­halb von Rimini begin­nend, die Adria herunter im Mai 2014, fiel mir bei vorhe­riger Recherche auf, dass der Ort Fano oftmals zweimal verzeichnet ist.
Einmal mit einem ganz normalen O geschrieben und einmal mit einem durch­ge­stri­chenen Ø.
Das zweite erin­nert an etwas Skandinavisches und so ist es auch, Fanø ist nämlich eine kleine däni­sche Insel in der Nordsee, was man überall nach­lesen kann.

Fano Adria (Mai 2014) weiter­lesen

Le Jardin Secret – Marrakesch (Dez. 2016)

jardin-secret-logo-2
Das Leben entflieht, drum zeig dich nicht so wähle­risch gegen das Glück,
das sich bietet, genieße es schnell.”
(Stendhal, Die Kartause von Parma, 1839)


Das Chaos und die Hektik in der Medina von Marrakesch lässt gewisse Ruhestätten notwendig werden – und diese Ruhestätten sind in der marok­ka­ni­schen Handelsmetropole nicht unbe­dingt die unzäh­ligen Museen und Paläste, sondern geschickt ange­legte “Gärten”.

Der bekann­teste “Garten” dieser Art ist der Jardin Majorelle im Norden, außer­halb der Medina gelegen, der 1980 vom fran­zö­si­schen Modedesigner Yves Saint Laurent aufge­kauft wurde und dessen Asche nach seinem Tode hier verstreut wurde (!) Le Jardin Secret – Marrakesch (Dez. 2016) weiter­lesen

Essaouira (Dez. 2016)

                          “Die blauen Türen von Essaouira”

Essaouira gilt ja insge­heim als Kontrapunkt zum hekti­schen Marrakesch und wird von vielen Besuchern der Stadt der roten Mauern besucht.

Die Stadt (Essaouira) liegt auf einer Halbinsel und hat eine teil­weise gut erhal­tene Festungsanlage zum Wasser hin (Scala del la Kasbah), die auf die portu­gie­si­sche Geschichte hinweist – mit dem Bau der Mauer wurde im 16. Jahrhundert begonnen, als die Portugiesen einige Landstriche hier eroberten.
In den Schießscharten stehen heute noch eine Anzahl von Kanonen, die wie zum Abschuss bereit zu stehen scheinen. Essaouira (Dez. 2016) weiter­lesen

Torquato Tasso Sorrent (Sept. 2012)

Tasso – Goethe – Wagner – Nietzsche
“Das Sorrent-​Schock-​Erlebnis”

Es gibt Städte, in denen sich mehrere großen Namen vereinen, obwohl diese Städte oftmals kaum eine größere Bedeutung haben und man vermutet auf den ersten Blick gar nicht die tiefere Bedeutung dieses Ortes.

Und so eine Stadt ist SORRENT am Golf von Neapel.

Eine mittel­große Stadt – eher ein Ort mit tief herab­stür­zenden Tuffstein-​Felswänden zum Meer hin.
Wenn man sich von Neapel mit dem Schiff Sorrent nähert, sieht man 40 Meter hohe Steilwände mit Luxus-​Hotels, die über dem Abgrund zu hängen scheinen. Torquato Tasso Sorrent (Sept. 2012) weiter­lesen

Carnevale di Venezia (2)

                          “Zaubermasken – Maskenzauber”

Es gibt gewisse Tricks, um die jewei­lige Maske ohne störende Touristen zu foto­gra­fieren.

Erst einmal der Trick mit den frühen Morgenstunde (“Morgenstund hat Gold im Mund”).
Hierbei sollte man natür­lich nicht vor großen Hotels warten, sondern einfach spontan durch die Gassen und auch einsam liegende Plätze streifen, um fündig zu werden – denn wer suchet, der findet.

Carnevale di Venezia (2) weiter­lesen

Carnevale di Venezia (1)

Wer ist die holde Schöne hinter der erstarrten Maske,
die in Venedig durch die Gassen wandelt?”

Der vene­zia­ni­sche Karneval hat ja eine lange Tradition bis zurück in die Zeit der Serenissima – in dieser Zeit wurde auf eine Art gefeiert, die den Carnevale di Venezia von heute weit in den Schatten stellt.
Darstellungen mit exoti­schen Tieren, Zauberkünstler, Wettkämpfe, Feuerwerke, mensch­liche Pyramiden, Theater-​Aufführungen, das Schlachten von Tieren, Marionetten-​Theater, Astrologen … die Vielfalt kannte keine Grenzen.

Carnevale di Venezia (1) weiter­lesen

Schloss Rothestein (April 2005)

Wo der Herr nicht die Stätte behütet,
da wachet der Wächter umsonst”

Die Begeisterung für Burgen und Kastelle lag HerrnRoth schon immer im Blut, ein Mythos zwischen Himmel und Erde…
…oder eher eine Kindheitserinnerung, oder eher die Verehrung für das Werk Richard Wagners, wo in (fast) allen Werken eine Burg in der Scenerie erscheint…(?) Schloss Rothestein (April 2005) weiter­lesen

Corso Pietro Vannucci – Perugia (Aug. 2015)

                 “Hauptachse oder Flaniermeile”

Die Cours Mirabeau von Aix-​en-​Provence, genau wie die in Düsseldorf, sind ja soge­nannte “Flaniermeilen”, die als solches als Hauptfunktion das Motto “Sehen und gesehen werden” haben.
Nun haben viele italie­ni­sche Städte bedeu­tende, die Stadt prägende Hauptstraßen, wo man aller­dings nicht von Flaniermeilen reden kann…
…ich taufe sie ganz einfach “Hauptachsen”. Corso Pietro Vannucci – Perugia (Aug. 2015) weiter­lesen

Cours Mirabeau – Aix-​en-​Provence (Mai 2015)

                               “Die Prunkmeile von Aix”

Es gibt viele Städte, die durch “Prunkmeilen” geprägt sind, wo sich vor allen Dingen das nächt­liche Leben abspielt und wo es einfach Spaß macht, dort nur zu flanieren, egal ob am Tag oder in der Nacht.
Ein gutes Beispiel ist natür­lich die “” in Düsseldorf mit ihren Boutiquen, Banken, schwarzen Mercedes-​Karossen ohne Ende und in der Mitte der kleine Bach (Stadtgraben), mit Baumbestand und den “armen” Rentnern, die hier Tag für Tag auf und ab gehen. Cours Mirabeau – Aix-​​en-​​Provence (Mai 2015) weiter­lesen

Centro Storico Ferrara (Aug. 2016)

                     Historisches Zentrum Ferrara

Viele italie­ni­sche Städte haben die Struktur der allmäh­li­chen Stadtentwicklung – dies bedeutet, dass es einen histo­ri­schen Altstadtkern (Centro Storico) gibt und da herum bilden sich in den Jahren Neubaugebiete.

Viele Städte der EMILIA ROMAGNA zeigen sehr gut erhal­tene zusam­men­hän­gende Altstadtkerne – allen voran natür­lich BOLOGNA. Centro Storico Ferrara (Aug. 2016) weiter­lesen